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Heimat- und Geschichtsverein stellt am Rathaus Huba-Skulptur auf

Verein stiftet Denkmal

350 Jahre Eisenindustrie im Priental: Entwurf eines Denkmals von Christian Huba zur Erinnerung an die Aschauer Eisenindustrie. Foto Rehberg
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350 Jahre Eisenindustrie im Priental: Entwurf eines Denkmals von Christian Huba zur Erinnerung an die Aschauer Eisenindustrie. Foto Rehberg

Aschau - Der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) Aschau wird der Gemeinde ein Denkmal 350 Jahre Eisenindustrie im Priental stiften. "Dieses wird am 21.

Mai am Rathaus enthüllt", kündigte HGV-Vorsitzender Dr. Ulrich Feldmann bei der Jahreshauptversammlung im Aschauer Chalet an. Nachdem der Verein bereits das Pankraz-von-Freyberg-Denkmal am gleichnamigen Platz, die Cramer-Klett-Tafel am Bahnhof, die Widmung der Preysing-Schule und die Luitpold-Eiche errichtet hat, sei ein Denkmal für die Aschauer Eisenindustrie mit ihren Hammerwerken und Nagelschmieden, die vielen Generationen im Priental Lohn und Brot gab, durchaus angebracht. Bildhauer Christian Huba stellt die Skulptur derzeit her.

Die intensivere Nutzung von Schloss Hohenaschau durch den HGV habe sich laut Dr. Feldmann auch 2014 nicht verwirklichen lassen. Die vom Verein beabsichtigte Anmietung der Ringburg sei nicht finanzierbar gewesen.

Bund kann Schloss optimal erhalten

Altbürgermeister Kaspar Öttl warnte die Versammlung in diesem Zusammenhang aber davor, überspannte Forderungen an die verantwortliche BIMA zu stellen. Zöge sich der Bund mit dem Sozialwerk der Bundesfinanzverwaltung aus dem Schloss zurück, so bliebe Aschau im Endeffekt eine unbezahlbare Schlossruine, deren Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stünden. Keine Kommune oder Institution könne es sich leisten, ein Bauwerk wie Schloss Hohenaschau so optimal zu erhalten wie der Bund. Die Nutzung durch das Sozialwerk sei für Aschau optimal, wenn dann noch die Möglichkeit in beiderseitigem Einvernehmen bestehe, weitere Teile der Burg für die Allgemeinheit zu öffnen, sei das optimal.

Das Aschauer Heilige Grab wurde aus seinem langjährigen Verbannungsort am Kirchen-Dachboden befreit und in Gaißach bei Bad Tölz restauriert. Die Kosten übernahm das Ordinariat. 2016 wird das Heilige Grab erstmal in Landshut gezeigt, dann kommt es nach Aschau zurück.

Zur 400-Jahr-Feier in alter Pracht erstrahlen

Die früheste Erwähnung eines Heiligen Grabes in der Aschauer Pfarrkirche stammt von 1618, die aktuellen Bauteile wurden etwa 1799 zusammengestellt. Pünktlich zur 400-Jahr-Feier im Jahr 2018 könnte das Heilige Grab in Aschau wieder in alter Pracht erstrahlen, die vorhandenen vorgefertigten Teile ließen sich in der Aschauer Kirche wie ein Baukasten innerhalb eines Tages zusammensetzen.

Schriftführer Richard Brandl ließ in seinem Bericht die vielfachen Aktivitäten des Vereins Revue passieren, Schatzmeister Josef Bauer zog in seinem Rechenschaftsbericht bei leichten Verlusten eine insgesamt positive Bilanz. Auf Antrag der beiden Kassenprüfer Gerd Kalckbrenner und Anneliese Staniszewski wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Im Anschluss an die Berichte unterhielten sich Altbürgermeister Kaspar Öttl, der langjährige Vorsitzende des HGV, Hans Rucker, und der Zweite Vorsitzende Wolfgang Bude über allerhand Wissenswertes aus 30 Jahren Vereinsgeschichte. Vor allem für die vielen Neubürger im Verein waren Geschichten über die Verhältnisse bei der Gebietsreform 1978 und die ersten Vereinsjahre interessant. reh

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