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Das Aus für Verbrennungsmotoren

Bürgermeister Peter Solnarführt das künftige Fortbewegungsmittel im Oberen Priental vor.

Aschau – Das Obere Priental ist künftig frei von Verbrennungsmotoren.

Ab Montag dürfen im Bergsteigerdorf Sachrang nur noch Fahrzeuge mit E-Motoren fahren, um damit eine Verbesserung der Luftqualität und die internationalen Vorgaben der Bergsteigerdorfverpflichtungen zu erreichen. Vor der letzten Gemeinderatssitzung führte Bürgermeister Peter Solnar auf dem Parkplatz am Rathaus die Segway-Fahrzeuge vor, die künftig in der Ortschaft Sachrang die Straßen bevölkern werden. Jede Familie im Bergsteigerdorf sollte sich als Ersatz für die bisherigen Kraftfahrzeuge mehrere Segways nach der Zahl der Familienmitglieder anschaffen und auch eventuelle Besucher mit einplanen. Für die Fahrten auf die nahegelegenen Bergbauernhöfe und einige verbleibende Almen werden Segways mit breiten Reifen empfohlen. Für größere Transporte empfehlen sich Elektrokarren, für weitere Fahrten müssen E-Mobile gekauft werden. Die Gemeinde wird den Kauf der Segways großzügig bezuschussen, Zuschussanträge können ab heute im Sachranger Dorfladen abgeholt werden. Auch die Gemeinde Aschau wird mehrere dieser Fahrzeuge beschaffen und am Dorfladen für Touristen als besondere Attraktion zum Verleih anbieten. Der Leiter der Tourist-Info Aschau, Herbert Reiter, ist von diesem Vorhaben überzeugt: Mit dieser Maßnahme sollte es mittelfristig gelingen, das Bergsteigerdorf Sachrang den international geforderten Standards anzupassen. Besucher des Dorfes können künftig von Aschau aus nur noch bis zum Parkhaus Wasserfall oder zum Großparkplatz Innerwald und von der Tiroler Seite bis zum Parkplatz Ölbergkapelle fahren und dann mit dem preisgekrönten Aschauer Frischluftbus in die Ortsmitte von Sachrang. Die dritte - mittlerweile mehrfach verschobene - Stufe des Ausbaus der Staatsstraße S2093 kann damit endgültig entfallen.

Die Bürgerenergie Chiemgau e.G. plant, auf den bisher als Viehweiden und Almwiesen genutzten Flächen ein dichtes Netz von Photovoltaikanlagen als Bürgersolaranlagen zu bauen. „Die Solarpaneele müssen wir auch nicht wolfssicher einzäunen, die frisst keiner“.

Fotovoltaik auf Almflächen

Die Geschäftsführung der Bürgerenergie Chiemgau sieht in der großflächigen Aufstellung von Fotovoltaikanlagen eine echte Chance, Strom für die Segways im Ort und in der Region in unbegrenzten Mengen zu günstigen Preisen zu erzeugen. Der Verein „Lebendiges Sachrang“ hat sich bereit erklärt, kostenfrei Mäh- und Schwendarbeiten zwischen den Paneelen auf den Almen zu übernehmen.

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