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Nachruf

Simon Bauer verstirbt mit 94 Jahren

Simon Bauer
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Simon Bauer

In der Kirche von Aschau fand die Trauerfeier für den Verstorbenen statt, der als der Schuasta Sima bekannt wurde. Viele Vereine und auch Bürgermeister Simon Frank von der Gemeinde Aschau sprachen ihm an seinem Grab Dank für sein jahrelanges Engegement aus

Sachrang – Im Alter von 94 Jahren verstarb friedlich in seinem Zuhause in Stein bei Sachrang Simon Bauer. Dieser machte sich für seine Heimatgemeinde und vor allem für den Trachtenverein D’Geiglstoana in vielfacher Weise verdient.

An den besonderen Lebensweg erinnerte bei der Trauerfeier in der Kirche von Aschau Pfarrer Hermann Overmeier, die volksmusikalische Gestaltung übernahmen dabei der Chiemseewinkel-Dreigesang sowie der Enkel Christoph Bauer mit dem „Antonius-Lied“, das der Verstorbene so schätzte.

In seinem Lebensrückblick sagte der Geistliche, Simon Bauer, bekannt als der Schuasta Sima wurde in Stein beim Schuasta als fünftes von acht Kindern geboren. Er besuchte sieben Jahre die Volksschule in Stein und die 8. Klasse in Prien. Im Sommer 1943 begann er die Ausbildung zum Förster.

Diese Ausbildungszeit wurde jäh unterbrochen, da er im August zum Kriegsdienst einberufen wurde. Nach dem Krieg war die Ausbildung zum Förster nicht mehr möglich. Er arbeitete dann beim Forstamt, nun aber als Holzknecht, wie sein Vater.

Während der Holzarbeit kam er auch an den Almen vorbei, wo er seine Frau Traudl kennenlernte, diese 1952 ehelichte und mit ihr zwei Jahre später das Sachl in Stein übernahm. Der Ehe entstammten fünf Kinder sowie bis jetzt neun Enkelkinder und sechs Urenkel. Neben der Landwirtschaft arbeitete Sima weiterhin als Holzknecht. Dieser Beruf hieß nun Waldfacharbeiter und Forstwirt.

Ab Februar 1977 besuchte er die Meisterschule zum Beruf Forstwirtschaftsmeister, die er nach einem Jahr mit dem Erhalt des Meisterbriefes abschloss. Große Freude bereiteten ihm die Goldene Hochzeit 2002 und 2012 die Diamantene Hochzeit. Vor neun Jahren verstarb nach langer Krankheit seine Frau Traudl.

Simon Bauer war bei vielen Vereinen, teils aktiv, teils passiv dabei. Besonders am Herzen lag ihm der Trachtenverein D’Geiglstoana. Für diesen dankte am offenen Grab Andreas Hamberger. Er erwähnte Bauers Tätigkeiten ab 1949 als Vorplattler, langjähriger Vorsitzender, Beisitzer und Festausschuss-Mitglied bei den zwei Gaufesten. Hierfür wurde er zum Ehrenvorstand ernannt.

Weitere Dankesworte gab es von Bürgermeister Simon Frank von der Gemeinde Aschau für den Einsatz zum Wohle der vormals selbstständigen Gemeinde Sachrang und von Felix Wölfl als Vertreter der Bayerischen Staatsforsten.

Der Verstorbene war über 30 Jahre ehrenamtlicher Wetterbeobachter des Deutschen Wetterdienstes im Priental. Als Träger des Goldenen Gauverdienstzeichens war zusammen mit den Fahnenabordnungen der Ortsvereine auch die Standarte des Chiemgau-Alpenverbandes zugegen.

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