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Theater im Wald

„Robin Hood“ in Bad Endorf: Die Pfeile sind schon gespitzt

Samuel Hofmann als Robin Hood und Anna-Lena Huber als Lady Marian beim Proben.
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Samuel Hofmann als Robin Hood und Anna-Lena Huber als Lady Marian beim Proben.
  • VonRosemarie Ammelburger
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Konzentriert spannt Samuel Hofmann seinen Bogen und trifft ins Schwarze. Der 16-Jährige aus Prien spielt die Hauptrolle in „Robin Hood“, einem Theaterstück, das die Theatergesellschaft Bad Endorf vom 23. September bis zum 2. Oktober auf dem Gelände rund um den Waldkindergarten aufführt.

Bad Endorf – Begleitet wird Samuel Hofmann von zahlreichen Freunden und Helfern, die in keiner Geschichte über Robin Hood fehlen dürfen. Zu ihnen zählen sein bester Freund Much, Will Scarlet, Tuck, Little John und viele andere. Gemeinsam stehlen sie nicht nur von den Reichen, um das Geld den Armen zu geben. Der edle Robin muss auch die bezaubernde Lady Marian aus den Klauen des Sheriff von Nottingham befreien, der sie mit seinem Gehilfen, dem stets übellaunigen Guy von Gisborn vermählen will.

Er spielte auch in „Ronja Räubertochter“

Am ersten Probenwochenende durften die Spieler noch mit Rollenheften in der Hand proben. Auch die mittelalterliche Kleidung war noch nicht fertig, was die Mitwirkenden bei sommerlicher Hitze um die dreißig Grad Celsius nicht sonderlich schlimm fanden.

Geübt wird auch Mimik, Gestik, das Bogenschießen sowie das Zusammenspiel bei den zahlreichen Action-Szenen. Spielleiter Werner Hofmann, der bereits mehrere Theaterstücke, darunter das Auferstehungsspiel in Aschau und das Kinderstück „Ronja Räubertochter“, mit großem Erfolg inszenierte, geht gefühlvoll auf die Wünsche und Ängste seiner Darsteller ein und verliert nicht gleich die Geduld, wenn etwas nicht klappt.

Berühmtes Bogenschieß-Turnier

Seine langjährige Erfahrung ist ihm anzumerken, während er seine Truppe durch den Sherwood Forest dirigiert. Weil ein Theaterstück nicht nur aus Schauspielern besteht, behält Werner Hofmann auch alle weiteren Aktivitäten, die zum Spiel gehören, stets im Blick.

Auf der Wiese direkt beim Waldkindergarten bauen zahlreiche Helfer die Bühne auf. Der Zuschauer erlebt dort das berühmte Bogenschieß-Turnier und die Befreiung von Lady Marian. Weitere Szenen spielen im angrenzenden Wald.

Begleitmusik extra komponiert

Das Publikum wird zur rechten Zeit aufgefordert Robin und seinen Freunden in den Sherwood Forest zu folgen. Diese Aufgabe übernimmt Hugo Huber, der extra für das Stück eine passende Begleitmusik komponierte. Bereits der Weg zum Aufführungsort soll für die Besucher ein Erlebnis werden. Er führt durch ein kleines Waldstück, in dem Begegnungen mit Robin und seinen Freunden, aber auch mit den Wachen des Sheriff von Nottingham nicht ausgeschlossen sind.

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