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Erträge konnten gesteigert werden

Rinderzuchtverbände Traunstein und Rosenheim-Ost ziehen Bilanz

Für ihre 100.000-Kg-Milch-Kuh überreichte (von links) VZG-Rosenheim-Ost-Vorsitzender Johann Mayer den Preisträgern Andreas und Christine Böck aus Rimsting-Oberhamberg eine Urkunde. Auch der stellvertretende Vorsitzende Christoph Kaufmannn gratulierte.
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Für ihre 100.000-Kg-Milch-Kuh überreichte (von links) VZG-Rosenheim-Ost-Vorsitzender Johann Mayer den Preisträgern Andreas und Christine Böck aus Rimsting-Oberhamberg eine Urkunde. Auch der stellvertretende Vorsitzende Christoph Kaufmannn gratulierte.
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Gemeinsam präsentierten sich die Rinderzuchtverbände (RZV) Traunstein und Rosenheim-Ost bei einer vor allem von Jungbauern besuchten Jahresversammlung in Hittenkirchen.

Hittenkirchen/Rosenheim – Corona geschuldet war es in den vergangenen beiden Jahren nur beschränkt möglich, Aktivitäten und Versammlungen durchzuführen, umso mehr erfreut waren die Mitglieder, dass sich sowohl bei den Preisen und Finanzen als auch beim Neubau-Ersatz für die Chiemgau-Halle in Traunstein positive Nachrichten ergeben haben.

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Johann Mayer, Vorsitzender des RZV Rosenheim-Ost, bedauerte, es haben „kein Ausflug und nur eine dezimierte Sommer-Versammlung“ stattgefunden. Diesem Stimmungsbild schlossen sich die Berichte von Schriftführer Andreas Rummelsberger und Kassieer Herbert Rothmayer an. Ausführlich ging Hubert Hartl, Vorsitzender vom RZV Traunstein, auf den positiven Finanzbericht 2021 ein, dazu sagte er: „Die erfreulichen Entwicklungen bei den Vermarktungserlösen tun unserem Selbstvertrauen gut und belohnen, dass wir gut gewirtschaftet haben.“ Mit aktuellem Blick auf die Ukraine, deren Opfer als europäische Mitbürger erklärte Hartl: „Wenn wir unsere Vermarktung in Richtung Osten überlegen, dann denken wir daran, dass die Wirtschaft durcheinander komme und auch die Bauern Probleme bekommen werden. Schlimmer als das ist jedoch, was das Leid der Leute in der Ukraine betrifft. Trotzdem müssen wir weitermachen im Sinne der Ernährungssicherheit, zu dem auch der Zuchtverband einen wichtigen Teil beiträgt.“

Fachberater Uli Stöhr referierte über das neue Förderprogramm Gesundheit und Robustheit, welches vom Bayerischen Staat aufgelegt wurde sowie über neue Tendenzen in der Fleckviehzucht.

100.000-Kg-Kuh-Leistung geehrt

Das Verbandsgebiet des RZV Traunstein erstreckt sich über die Landkreise Berchtesgaden, Traunstein und den östlichen Teil des Landkreises Rosenheim. Rund 1200 Betriebe sind Verbandsmitglied und halten zusammen etwa 50.000 Milchkühe, durchschnittlich stehen 48 Milchkühe im Stall eines Mitglieds, der größte Mitgliedsbetrieb hat 250 Milchkühe. Eine besondere Milchkuh-Leistung wurde im Rahmen der Versammlung geehrt: Christine und Andreas Böck aus Oberhamberg in der Gemeinde Rimsting gelang es zum zweiten Mal, diesmal mit der Kuh Ida, eine 100.000 kg Milch- und Lebensleistung zu erzielen. Dazu gratulierten die VZG-Rosenheim-Ost-Vorsitzenden mit den Worten: „Solche Lebensleistungen sind ein Zeichen für Tierwohl.“

Josef Huber, stellvertretender Landrat von Rosenheim, meinte, die guten Erträge seien erfreulich, dennoch „bleiben aber noch andere Baustellen wie Anbindehaltung und Baurecht.“

Nach Standortsuche: RVZ bleibt in Traunstein

Die Chiemgauhalle in Traunstein als Markt-Standort für den Rinderzuchtverband Traunstein wird mit einem großen Aufwand wieder errichtet. Wie Hartl und Verbandsverwalter Bernhard Reiter informierten, waren die vergangenen drei Jahre geprägt von der Suche nach einem neuen Standort. 14 mögliche Varianten waren im Visier, letztlich entschied man sich in enger Abstimmung mit den Erfahrungen der Marktleute, den bisherigen Standort zu favorisieren. Bald sollen die letzten Entscheidungen fallen und im Herbst soll der Neubau bei weiterhin laufendem Betrieb beginnen. /EW