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Nachruf

Josef Stockinger aus Aschau im Alter von 71 Jahren verstorben

Josef Stockinger
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Josef Stockinger

Im Alter von 71 Jahren, nach längerer, schwerer Krankheit ist Josef Stockinger aus Aschau verstorben. Pfarrer Paul Janßen zelebrierte in der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ die Trauerfeier. Die volksmusikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen die Inntaler Sänger mit Zither-Begleitung.

Aschau – Wie Pfarrer Janßen ausführte, wuchs Sepp Stockinger zusammen mit seinem Bruder Hans im Priener Ortsteil Hoherting auf dem Urban-Hof auf. 1975 kam er durch die Hochzeit mit seiner Frau Käthe nach Aschau. Aus der Ehe gingen drei Töchter und neun Enkelkinder hervor.

„Der Urban-Sepp war gerne unter den Leuten, er mochte seinen Beruf des Bierfahrers und er war ein leidenschaftlicher Freund der Rösser und Haflinger sowie der mit ihnen unternommenen Kutschfahrten“, so der Geistliche. Der Seelsorger bezeichnete die Familie des Verstorbenen als irdische Engel, da sie es durch ihre Pflege ermöglichten, dass Sepp Stockinger seinen letzten Lebensabschnitt zu Hause verbringen konnte.

Viele Fahnenabordnungen bei der Trauerfeier

Wie sehr Stockinger mit dem heimatlichen Brauchtum verbunden war, zeigte die Anwesenheit der Fahnenabordnungen der Aschauer Gebirgsschützenkompanie, der Trachtenvereine von Hohen- und Niederaschau sowie des Priener Trachtenvereins. Letztgenanntem war Stockinger besonders lange und aktiv verbunden. Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Löhmann erinnerte am offenen Grab, dass der Verstorbene bereits 1968 dem Verein beitrat.

„Fast 55 Jahre war der Sepp unserem Verein treu, auch nach seinem Umzug nach Aschau war er mit Freude dabei. Seine besondere Leidenschaft galt dem Schuhplatteln. So war er mit dabei, als in den 60er-Jahren im Chiemgau-Alpenverband beim Platteln Eleganz, Geschmeidigkeit und Spritzigkeit gesucht wurden“, sagte Löhmann.

Sepp Stockinger erlernte das Schuhplatteln im Hause Messerer in Prien und brachte es zu vielen Erfolgen. Unter anderem gehörte er 1978 der Siegergruppe beim Gruppenpreisplatteln im Zuge des Priener Gaufestes an. Löhmann ergänzte: „Der Sepp war auch ein Meister im Weitergeben. Er zeigte das Platteln den Jungen und motivierte diese. Außerdem war er immer zur Stelle, wenn es um Arbeitseinsätze, wie zum Beispiel beim Marktfest, um „Lausbubereien“ oder um gesellige Stunden mit viel Grund zum Lachen gab.“

Für die musikalische Gestaltung auf dem Aschauer Friedhof sorgte ein örtliches Bläser-Quartett.

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