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Benefizkonzert-Erlös geht an die Ukraine

Musikforum und Rotary Club Rosenheim-Innstadt zeigen gemeinsames Engagement in Aschau

Glückliche Gesichter: Professor Schellenberger (Zweiter von rechts) überreichte mit seinen Mitstreitern im Musikforum Sachrang, Dieter Höpfner (Zweiter von links) und Georg Graf von Saurma (rechts), einen Scheck in Höhe von 7500 Euro an Hans-Georg Schmidt, Präsident vom RC Rotary Rosenheim-Innstadt.
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Glückliche Gesichter: Professor Schellenberger (Zweiter von rechts) überreichte mit seinen Mitstreitern im Musikforum Sachrang, Dieter Höpfner (Zweiter von links) und Georg Graf von Saurma (rechts), einen Scheck in Höhe von 7500 Euro an Hans-Georg Schmidt, Präsident vom RC Rotary Rosenheim-Innstadt.
  • VonElisabeth Kirchner
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Insgesamt 7.500 Euro konnten bei einem Konzert in der Aschauer Pfarrkirche gesammelt und zugunsten der Ukraine-Hilfe gespendet werden. Dafür taten sich das Musikforum Sachrang und der Rotary Club Rosenheim-Innstadt zusammen.

Aschau – „Sehr glücklich“ zeigte sich Professor Hansj-örg Schellenberger vom Musikforum Sachrang bei einer Scheckübergabe an den Rotary Club (RC) Rosenheim-Innstadt. Letzterer engagiert sich schon seit Längerem neben zahlreichen Aktionen in der Region auch in der Ukraine.

Angesichts des Kriegs in der Ukraine lag es für den Oboisten Schellenberger und seine drei musikalischen jungen Mitstreiter nahe, den Erlös des Benefizkonzertes in der Aschauer Pfarrkirche der Ukraine-Hilfe zugutekommen zu lassen. Und so übernahm der RC Rotary-Innstadt die Schirmherrschaft für das Konzert. 2500 Euro haben Kartenverkauf und Spenden erbracht, berichtete Schellenberger bei einem Treffen mit den Rotariern in Prien (der Club hatte zuvor die Prinzregentenausstellung in der Alten Galerie in Prien besucht).

Anonyme Spenderin stockt auf 7500 Euro auf

Eine Aschauerin, die anonym bleiben wolle, spendete nachträglich noch 5000 Euro, sodass sich der Erlös des Benefizkonzertes auf 7500 Euro summiert. Bei der Scheckübergabe erwähnte Hans-Georg Schmidt, Präsident vom RC Rosenheim-Innstadt, dass der Beitrag dem Landeskrankenhaus in Cherkasy und der Umgebung zugutekommen soll. Für die beiden ersten vom RC Rosenheim-Innstadt initiierten Hilfstransporte stellte die Spedition Dettendorfer Lkws zur Verfügung. Verbandmaterial und Medikamente wurden dabei geliefert und weitere Transporte sollen folgen. 120.000 Euro an Sach- und Geldspenden seien mittlerweile zusammengekommen. Schmidt betonte, dass „die Hilfe dort ankommt, wo wir sie haben wollen.“

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Dank der jahrelangen Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Partnerklub habe es sogar militärische Begleitung ab der polnischen Grenze gegeben. Schon im vergangenen Jahr hatte sich der RC an einem anderen, gut 70.000 US-Dollar schwerem internationalen Hilfsprojekt in der Ukraine beteiligt. In einem Kindersanatorium in der Nähe von Cherkasy wurde das knapp 50 Jahre alte Röntgengerät im TBC Kindersanatorium Ruska Polyana gegen ein modernes ausgetauscht. Der RC Rosenheim-Innstadt und der Rotary Club Rosenheim brachten sich dabei mit gut 15.000 Euro ein.

Projektleiter Dr. Hans-Ulrich Heininger, ehemaliger Präsident des RC Rosenheim-Innstadt, hatte für das Projekt die Werbetrommel daheim und europaweit bei anderen RCs gerührt und war bei der Auslieferung des Röntgengeräts vergangenen Sommer in der Ukraine mit dabei. Trotz des Krieges wolle man gezielt weiter Hilfe leisten, betonte Schmidt.

AN

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