Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Monumentaler Kreisel soll nicht in die Ortsmitte

Mehrere Evenhausener äußerten in der jüngsten Bürgerversammlung ihren Unwillen über die vom Gemeinderat geplante Aufstellung der "Kreisel-Skulptur" von Hans Thurner und Ute Lechner in der Ortsmitte von Evenhausen. Das Kunstwerk hatte zuvor einige Monate lang vor dem Rathaus in Wasserburg gestanden.

Amerang - Anfragen der Bürger galten bei der Bürgerversammlung im Ortsteil Evenhausen dem Zustand oder einigen Verkehrsbehinderungen bei Gemeindestraßen. So fragte Erich Schürrle nach dem früheren Straßenspiegel in der Oberndorfer Straße in Stephanskirchen. Außerdem hielt er die grundsätzliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in Evenhausen für nicht sinvoll. Doch diese Festlegung hätten die Evenhausener einmal selbst getroffen, erinnerte Gust Voit. Ein Loch in der Straße mitten im Ort wird noch gesichert, sagte Voit auf Nachfrage zu.

Einige Evenhausener Bürger sind gar nicht damit einverstanden, dass der Gemeinderat die Aufstellung der "Kreisel-Skulptur" von Hans Thurner und Ute Lechner in der Ortsmitte von Evenhausen plant. "Bei einer solchen Entscheidung sollte man die Evenhausener fragen, nicht die Ameranger", lautete eine eindeutige Stellungnahme in der Bürgerversammlung. "Dieser monumentale Kreisel ist für mich wie ein sozialistisches Denkmal. So was gehört nicht auf den Dorfplatz!", rief ein anderer. Als der Bürgermeister die Evenhausener Bürger nun in der Versammlung abstimmen ließ, gab es nur eine Ja-Stimme, alle anderen sprachen sich gegen eine Aufstellung der Skulptur in Evenhausen aus. Gust Voit will dieses Ergebnis dem Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung wieder vorlegen.

Befragt wurde der Bürgermeister auch nach der Situation von Arztpraxen und ärztlicher Bereitschaft im Gemeindegebiet. Dies sei für Amerang "ein Drama, nachdem zum Jahresende auch der letzte Doktor Amerang verlässt". Durch unverständliche und kompromisslose Entscheidungsvorgaben der kassenärztlichen Vereinigung führe bisher trotz aller Bemühungen kein Weg zu einer Lösung, sagte Voit.

Weiterhin informierte der Bürgermeister auf Anfrage über die "unendliche Geschichte" einer angestrebten Verkehrsbeschränkung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen der B 304 - Ried - Surbrunn und teilte mit, dass weiterhin nach einer Lösung gesucht werde. mpa

Kommentare