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Keiner ist so lang dabei wie der Oberreither Sepp

Langjähriges Ehrenmitglied der Feuerwehr Wildenwart feiert seinen 80. Geburtstag

Josef Kronast (Mitte, graue Trachtenjoppe) feierte in Oberreith seinen 80. Geburtstag. Die Wildenwarter Feuerwehr unter der Führung des Vorsitzenden Michael Ramsl (rechts von Kronast) und seines Stellvertreters Alfred Vodermaier (links von Kronast) gratulierte ihrem Ehrenmitglied.
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Josef Kronast (Mitte, graue Trachtenjoppe) feierte in Oberreith seinen 80. Geburtstag. Die Wildenwarter Feuerwehr unter der Führung des Vorsitzenden Michael Ramsl (rechts von Kronast) und seines Stellvertreters Alfred Vodermaier (links von Kronast) gratulierte ihrem Ehrenmitglied.
  • VonHeinrich Rehberg
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„Es wird in Bayern nur wenige Männer geben, die an einer so herausragenden Stelle so lange ununterbrochen für einen Feuerwehrverein tätig waren“, lobte der Vorsitzende der Wildenwarter Feuerwehr, Michael Ramsl, den ehemaligen Fähnrich Josef Kronast, bekannt als „Oberreither Sepp“, zum 80. Geburtstag.

Wildenwart – Mit einem Fackelzug, angeführt von der Musikkapelle Wildenwart kamen alle Vereine des Orts mit ihren Vorsitzenden zur Geburtstagsfeier nach Oberreith: Peter Voggenauer vom Trachtenverein, Florian Bauer vom Veteranen- und Kriegerverein und für die Feuerwehr brachte Michael Ramsl zum Gratulieren gleich eine Feuerwehrfrau, sieben Männer und dazu die alte Feuerspritze mitsamt der Standarte von 1911 mit. Für deren Erhalt und Restaurierung hatte sich Kronast immer besonders eingesetzt. Peter Huber brachte die Glückwünsche der Pfarrgemeinde von Christkönig und bereits am Nachmittag gratulierte ihm Bürgermeister Daniel Mair für die Gemeinde Frasdorf.

Ein Leben lang in Oberreith

Josef Kronast wurde 1942 auf dem elterlichen Anwesen in Oberreith, Gemeinde Wildenwart geboren. Zusammen mit seinen zahlreichen Geschwistern wuchs er auf und arbeitete nach seiner Schulzeit auf dem Hof mit. Er übernahm den Bauernhof und ist weitum als fleißiger Landwirt bekannt. Nebenbei fand er noch Zeit, sich um die Betreuung und Gestaltung von Gartenanlagen in der Region zu kümmern. Nach einem Leben voller Arbeit übergab er „sein Sach“ an seinen Neffen und zog sich auf den Austrag zurück. Doch auch hier ist er stets beschäftigt und an allem interessiert, was rundherum so los ist.

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Wie es im Dorf üblich ist, trat er allen Vereinen bei. Für sie ist der Oberreither Sepp ein Mitglied, auf das man sich in jeder Lage verlassen kann. Sein besonderes Engagement galt der Feuerwehr. 54 Jahre trug er als erster Fähnrich die Feuerwehrfahne, seit er 1961 mit 19 Jahren zur Feuerwehr gekommen war. Die Vorsitzenden des Vereins und die Kommandanten wechselten häufig, der Wildenwarter Feuerwehrfahnenträger war immer der gleiche. Erst 2015 gab er sein Ehrenamt in jüngere Hände ab. Als Mitglied des Feuerwehr-Vereinsausschusses war er ein halbes Jahrhundert lang bei all seinen vielen Vorsitzenden als Ratgeber geschätzt. Für seine Verdienste wurde er mit allen Ehrenzeichen der Feuerwehr ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. /EW