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Krippe schlüpft in Schule unter

Die Kinderkrippefindet vorübergehend in der Schule Unterschlupf. Kirchner

Eggstätt. – „Unsere Kinder sind uns mehr als wertvoll“ – und damit dies nicht nur eine leere Worthülse bleibt, will die Gemeinde den gemeindlichen Kindergarten aufstocken und das Schulhaus energetisch sanieren und digital aufrüsten.

Dafür laufen schon seit geraumer Zeit Gespräche mit Verantwortlichen und Planern in öffentlichen und nicht öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates.

Zweiter Bürgermeister Christian Glas nahm die jüngste Sitzung zum Anlass, um über den aktuellen Sachstand zu informieren. Im Mai vergangenen Jahres hatte eine Bedarfsumfrage bezüglich Kindergartenplätzen stattgefunden. Dabei kam heraus, dass mittelfristig ein Bedarf besteht (wir berichteten). Zuerst sei man von einer Erweiterung am Mühlenweg ausgegangen, aber langfristig sei dieser Plan nicht nachhaltig.

Denn das Gebiet rund um den gemeindlichen Kindergarten – Eggstätt-Nord – soll nachverdichtet werden und bei einer Erweiterung sei es somit schwierig, genügend Stell- und Parkplätze bereitzuhalten. „Der Kindergarten wäre dann komplett im Wohngebiet“, so Glas. Eine Alternative habe sich nun an einem anderen Standort ergeben.

Diesen neuen Standort sehe man als sehr positiv an, liege er doch in unmittelbarer Nähe zu Schule, Turnhalle und Rathaus. Einer Überplanung stehe also nichts im Wege. Das Grundstück nördlich des Rathauses, das sich im Besitz der Gemeinde befindet, werde Ende März frei. Da dieses Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zur Firma Knott liege, müsse man hier natürlich bezüglich Zu- und Anfahrt Gespräche führen. Hier werde jede der vier Fraktionen im Rathaus einen Vertreter zu weiteren Gesprächen mit dem Priener Architekten Bernhard Püschel delegieren.

Bis zu einer endgültigen Lösung, sprich größerer Kindergarten, werde die Kinderkrippengruppe in der Grundschule Eggstätt untergebracht. Dies habe sich in Gesprächen mit den Kindergärten, der Grundschule, der offenen Ganztagsschule (OGTS) und drei Vereinen, die einige Räume der Grundschule außerhalb der Schulzeiten nutzten, sowie in Abstimmung mit dem Gemeinderat ergeben. Die Kinderkrippe werde im Erdgeschoss untergebracht, dafür ziehen die Religionsschüler und die Schüler der offenen Ganztagsschule in den ersten Stock. Die Vereine, die bislang im oberen Stockwerk residierten, zögen entweder in den Keller oder würden sich die Klassenzimmer mit den Grundschülern teilen.

Das Ganze koste zwar „einen schönen fünfstelligen Betrag“ und werde ein bis zwei Jahre dauern, „wenn alles gut geht“, so Glas weiter. Die Schule habe in der letzten Gemeinderatssitzung um einen weiteren Tag für die Mittagsbetreuung gebeten. Bislang stehe das Angebot der Mittagsbetreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule nur an vier Wochentagen zur Verfügung. Der Rat habe sich nun darauf verständigt, ab einer Mindestzahl auch den Freitag für die Mittagsbetreuung bereitzustellen. Voraussetzung seien acht Schüler, die Eltern müssten sich noch mit 20 Euro im Monat Eigenbeteiligung einbringen, die restlichen Kosten übernehme die Gemeinde, gab Glas bekannt.

Sanierung nach Auszug der Minis

Die energetische Sanierung der Schule werde allerdings um ein Jahr ausgesetzt. Sobald der Kindergarten wieder ausgezogen sei, werde man dieses Projekt ebenso wie die Turnhallenboden-Erneuerung angehen. Er bitte für diese Verzögerungen um Verständnis.

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