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Jagdreviere neu verpachtet

Eggstätt. – Auf Einladung des Jagdvorstehers, Bürgermeister Hans Schartner, waren rund 100 Jagdgenossen zur Jahresversammlung in den Gasthof Unterwirt gekommen. Da in und um Eggstätt laut dem Jagdvorsteher viele Wanderer und Jogger unterwegs sind, sei die Bejagung in den letzten Jahren nicht leichter geworden.

Schartner wies in seinem Bericht auf das forstliche Gutachten für die Reviere Ost und West zur Waldverjüngung 2015 hin. Dabei wurde eine revierweise Aussage getroffen, die Verbiss situation habe sich gegenüber 2009 verbessert und die Belastung wird als günstig bewertet.

Trotzdem konnte der Abschussplan eingehalten werden und bei der Trophäenschau in Aschau wurde eine stattliche Zahl an Abschüssen gezeigt.

Die Versammlung hat beschlossen, den Jagdschilling für 2015 auszuzahlen. Auch die alljährliche Kiesaktion, bei der die Feld- und Waldwege aufgekiest werden, soll in Eggstätt 2016 wieder durchgeführt werden.

Vor der Vergabe der Jagdreviere wurde über die Laufzeit der Verpachtung abgestimmt. Alle Reviere werden für die nächsten sechs Jahre verpachtet. Das Revier Ost ging an die Bewerber Schartner-Linner, das Revier Süd an die Bewerber Hermann–Gissibl. Für das Revier West bewarb sich Plank Sebastian nach dem Ausscheiden von Georg Landinger senior und erhielt ebenfalls den Zuschlag. Das Revier Nord wurde an die Bewerber Birner, Dr. Rupprecht, Hilger und Schweiger vergeben.

Grundstock für Schwarzwildschäden

In die neuen Pachtverträge werden noch einige Punkte mit aufgenommen. So gibt es bei Schwarzwildschäden je Revier eine Deckelung von 300 Euro pro Jahr, die von den Jägern bei einem Schaden zu bezahlen sind. Die Jagdgenossenschaft zahlt in den Schwarzwildfonds der Genossenschaft ebenfalls 0,25 Euro pro Hektar mit ein. Damit ist ein gewisser Grundstock für größere Schwarzwildschäden vorhanden. Hier sind jedoch die Jäger weiterhin in der Pflicht, ihren möglichen Beitrag zur Schadenverhinderung beizutragen. Schätzgutachten sollten nur in Absprache mit Jagdvorstand, Grundstücksbesitzern und Jägern in Auftrag gegeben werden. Vorher ist immer eine gütliche Einigung anzustreben.

Eine fristlose Kündigung des Pachtvertrages ist erst ab einer bestimmten Summe bei Verbiss-, Fege- und Schwarzwildschäden zusammen möglich. Die gemeldeten Schäden sind jedoch noch zu begleichen.re

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