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Haushaltsplan 2019 verabschiedet

Eggstätt. – Obwohl eigentlich schon mit einem Bein beruflich in Aschau, ließ es sich Noch-Kämmerer Christoph Kraus nicht nehmen, auf der letzten Gemeinderatssitzung in Eggstätt den Haushaltsplan für 2019 vorzustellen.

Kraus erklärte, dass ihm diese Aufgabe wichtig gewesen sei: „Wir haben viel vor.“ Ohne genehmigten Haushaltsplan könne man, wenn nötig, keinen Kredit aufnehmen. Nach der Aufstellung des Haushaltsplans stehe Eggstätt in diesem Jahr vor einem „Haushaltsloch“ von rund 533 400 Euro. Zugleich sei eine ordentliche Tilgung in Höhe von 303 900 Euro geplant und es bestünden zwei Möglichkeiten der Sondertilgung (zum 30. Juni und 30. September 2019), die je nach Haushaltslage genutzt werden sollten, so seine Empfehlung. Den Umfang des Vermögenshaushalts mit Einnahmen und Ausgaben bezifferte er auf insgesamt 2 971 900 Euro, die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts umfassten 5 578 400 Euro. Anschließend ging er ausführlicher auf den Verwaltungshaushalt ein: Die Gewerbesteuer wird mit 987 500 Euro angesetzt. Zum Vergleich ließ er die Zahlen aus 2018 Revue passieren. Damals waren 821 900 Euro veranschlagt, aber über 135 764 Euro mehr erzielt worden. Die Einkommensteuerbeteiligung werde mit 1 665 800 Euro in Ansatz gebracht. Die Schlüsselzuweisung falle in diesem Jahr mit 617 600 Euro deutlich höher aus als im Vorjahr (267 800 Euro), so Kraus weiter. Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B sollen in 2019 nicht erhöht werden, auch der Gewerbesteuerhebesatz werde unverändert festgesetzt. Die gesamten Personalkosten 2019 beliefen sich auf 1,343 Millionen Euro. Beim sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand betrage der Ansatz 1,252 Millionen Euro, werde also auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr gehalten. Kraus zählte einige wichtige Eckdaten bei den Investitionen auf. Für die Umsetzung auf e-Government und neue Server habe man 55 000 Euro angesetzt. Die größten Ausgaben seien dieses Jahr der Neubau der Kita und deren Einrichtungmit 665 000 Euro.

Für den Straßenausbau/ -erschließung seien 549 000 Euro, für Investitionen bei der Abwasserbeseitigung 165 500 Euro und für Investitionen bezüglich Breitband 483 700 Euro eingeplant.

Aber auch „mittlere und kleinere Beiträge“ waren in der Auflistung zu finden, seien es die Geschwindigkeitsmessgeräte, die mit 5800 Euro zu Buche schlagen, oder die Feuerwehr Eggstätt, für die 67 500 Euro für Schlauchpflege, Löschweiher und Wasserrückhaltesystem in Höhe von 67 500 Euro bereit stehen sollen. Alles in allem befand Kraus die Haushaltsplanung für einen „guten“ Haushalt: „Wir sind gut gewappnet.“

Bei den Investitionen im Straßenbau/-erschließung in Höhe von 549 000 Euro hakten einige Gemeinderatsmitglieder nach. Zweiter Bürgermeister Christian Glas verwies auf die rechtliche Lage und die Politik, da überlege man noch, ob man sich diesbezüglich fachliche Hilfe von außen hole. Thomas Nitzinger erklärte den Haushaltsplan als „sehr ambitioniert“, da sei „die Verwaltung ja bis zum Anschlag gefordert“. In dem Punkt hakte Stefan Fronhöfer nach. Die neue Kämmerei müsse sich der Daten Ende Juni und Ende September bewusst sein, um die Planungen für Sondertilgungen wieder vorzulegen. Bürgermeister Glas schlug vor, die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan mit sämtlichen Anlagen zu genehmigen, was das Gremium einstimmig befürwortete. elk

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