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Standleute präsentieren ihre Waren

Handwerkskunst auf dem Sachranger Bauernmarkt erleben

Der 21. Sachranger Bauernmarkt war an beiden Tagen gut besucht.
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Der 21. Sachranger Bauernmarkt war an beiden Tagen gut besucht.
  • VonHeinrich Rehberg
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Die vielen Besucher des 21. „grenzenlosen“ Sachranger Marktes für Bauern- und Kunsthandwerk erfuhren, dass Holz auch im Plastikzeitalter noch vielfach der Ursprung aller Dinge im Oberen Priental ist – beinahe wenigstens.

Aschau – Aus einem Baumstamm schnitzten die Aussteller mithilfe von Beitel und Stemmeisen eine Frauenfigur oder verarbeiteten mit dem Schnitzmesser einen Solchen zu Edelweißblüten. Auch war in den zwei Markttagen zu beobachten, wie aus Spänen ein Korb oder eine Schwinge geflochten wird. Rund 80 Standleute, vom Holzschnitzer über die Töpferin bis zur Bortenmacherin, zeigten ihre Waren und vor allem ihr Können.

Handwerker beantworteten viele Fragen

Neben der angebotenen Brotzeit gab es einiges zu sehen und Neues zu erfahren. Welche Kleidergröße hat eigentlich Barbie? Wo gibt es Stoff für ein Barbie-Dirndlkleid zu kaufen? Wie heiß ist ein Schmiedefeuer, und wie heiß ist das Feuer des Glasbläsers? Was macht ein Blaudrucker, und was macht ein Buchbinder? Wie strickt man einen Schafwolljanker? Welches Material braucht ein Korbmacher, und was ist eine Schwinge? – All diese Fragen beantworteten die Handwerker vom Drechsler bis zum Schmied, von der Hutmacherin bis zum Messerschmied und Scherenschleifer oder von der Töpferin bis zum Glasbläser über die Borten- und Spitzenverkäuferin.

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Der Sachranger Markt ist kein „Allerweltsmarkt“, sondern etwas ganz besonderes. Die Leute bestaunten die präsentierten alten Handwerksberufe und die bäuerlichen Arbeiten. Die Feuerwehr und die Schützen sorgten neben dem Markttreiben und den Wirten für das leibliche Wohl, während die Musikkapelle Aschau, der Trachtenverein sowie die verschiedenen heimischen Musikgruppen zur Unterhaltung beitrugen. BS