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Hallenplanung steht, Finanzierung offen

Die Süd-Ansicht der Doppelsporthalle: Im Untergeschoss ist eine Sauna vorgesehen. re
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Die Süd-Ansicht der Doppelsporthalle: Im Untergeschoss ist eine Sauna vorgesehen. re

Architekt Axel Wolf aus Tegernsee hat mit den Verantwortlichen des WSV Aschau die Planung für eine Doppelsporthalle in Sondergröße weiter ausgeführt. Das Gebäude ist sieben Meter hoch. Die Variante des Architekten wurde jetzt dem Aschauer Gemeinderat vorgelegt.

Aschau – Die Sonderplanung bietet auf einer Fläche von 44 mal 22 Metern Platz genug für ein Hallenfußballfeld. Das vorgesehene Gebäude ist sieben Meter hoch und kann mit einem Trennvorhang in zwei Spielfelder geteilt werden.

Die Funktionsräume rund um die Halle wurden auf Wunsch des WSV auf allen Ebenen anders als im ersten Entwurf angeordnet. Sie wurden auf die Südwestseite verlegt und erhalten auf diese Art bedeutend mehr Tageslicht. Das angrenzende Gelände im Westen kann in die Nutzung für den Jugendraum mit einbezogen werden. Der Eingang und der Erschließungsbereich liegen im Norden und wurde von der Ost- an die Westseite verlegt.

Im Untergeschoss ist die Sauna vorgesehen, sie wird auch künftig wohl von der Gemeinde betrieben werden. Der umbaute Raum liegt bei rund 23 000 Kubikmetern. Der im ersten Entwurf vorgesehene Wellnessbereich im Obergeschoss wird zunächst nicht verwirklicht; die baulichen Voraussetzungen für einen nachträglichen Ausbau sollen mit eingeplant werden.

Der Gemeinderat war quer durch alle Fraktionen von der weiter fortgeschriebenen Planung sehr angetan, vor allem von der guten Zusammenarbeit zwischen dem Architekturbüro, der Gemeindeverwaltung und dem WSV.

Benno Pertl monierte, dass die vorbereitenden Arbeiten für den Bau der Sporthalle immer weiter vorangetrieben würden, ohne dass bisher irgendeine Idee bei den Verantwortlichen bestehe, wie die Gemeinde das eigentlich alles bezahlen wolle. Er wolle zuerst einmal wissen, woher die Kommune sieben Millionen Euro für den Bau nehmen wolle und wie die Finanzierung eines solchen Vorhabens funktionieren solle. Erst dann könne die Gemeinde die Planungen weiter verfolgen. Andernfalls bleibe die Gemeinde auf der Planung und den Plänen sitzen, ohne sie jemals verwirklichen zu können.

Gemeinderat Jürgen Bauer, zugleich Vorsitzender des WSV Aschau, stellte fest, dass alle Vorschläge des WSV in die vorliegende Planung eingearbeitet wurden. Diese sei maßgeschneidert für alle Abteilungen und böten ihnen künftig optimale Trainings- und Spielmöglichkeiten. Peter Thaurer warnte davor, ein Flachdach auf die Halle zu bauen. Sie seien Schwachpunkte und zögen ständige Reparaturen nach sich. Architekt Wolf erwiderte, dass kein Flachdach, sondern ein flach geneigtes Dach vorgesehen sei, unter Berücksichtigung der Aschauer Schnee- und Witterungsverhältnisse. Simon Hoesch schlug vor, auf diesem Dach eine Bürgersolaranlage wie auf der Preysing-Grundschule zu installieren.

Monika Schmid regte an, vor weiteren Planungsschritten ein paar Sporthallen zu besichtigen und damit weitere Anregungen für den Neubau in Aschau zu holen. Gemeinderat Jakob Hündl wiederholte seine Forderung, den Entwurf vom Architekturbüro als Modell bauen zu lassen, sodass sich auch alle etwas vorstellen können, die mit dem Lesen von Plänen ihre Schwierigkeiten haben.

Bürgermeister Peter Solnar stellte fest, dass die Planung im Gremium offensichtlich positiv aufgenommen worden sei. Die Entscheidung über die Verwirklichung – in welcher Form auch immer – falle ausschließlich am Ratstisch.

Wenn der Gemeinderat jetzt wisse, was er wolle, dann könne man auch beginnen, eine Finanzierung zusammenzustellen. Für den Bau einer Sporthalle gebe es Zuschüsse aus vielen Töpfen, es sei Aufgabe der Verwaltung diese bei der Verwirklichung des Projektes bestmöglich zu nutzen.

Als nächsten Schritt will der Gemeinderat eine Übersicht über die Finanzierungsmöglichkeiten und Zuschüsse erhalten, um das weitere Vorgehen planen zu können. reh

Aus dem Gemeinderat Aschau

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