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Das ist der Stand der Dinge

Verheerendes Unwetter hinterließ Spur der Zerstörung: Halfing baut wieder auf

„Manchmal braucht es einen Rettungsring, der einen durch die stürmischen Zeiten hilft“, sagt Bürgermeisterin Regina Braun.
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„Manchmal braucht es einen Rettungsring, der einen durch die stürmischen Zeiten hilft“, sagt Bürgermeisterin Regina Braun.
  • VonKatharina Koppetsch
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Wenn die Bürgermeisterin Regina Braun (CSU) auf das vergangene Jahr zurückblickt, bleibt ihr vor allem ein Tag im Gedächtnis. Am 28. Juli 2021 zog ein schweres Gewitter über die Gemeinde Halfing und hinterließ eine Spur der Zerstörung.

Halfing – Katastrophale Baumschäden, ein abgedecktes Pfarrheim, ein schwer beschädigter Kirchturm und viele Schäden an Gebäuden, am Rathaus, Pfarrheim und an der Mehrzweckhalle. Das Pfarrheim ist entkernt und hat ein provisorisches Dach, der Kirchturm ist eingerüstet.

Sanierung der Schäden geht voran

„Die Sanierung der Mehrzweckhalle ist im Gange“, so die Bürgermeisterin. Sie hofft, dass die Arbeiten bis Juli abgeschlossen sind. Derzeit kann die Halle weder von der Schule noch von den Vereinen genutzt werden. Gerade im Bereich Schulsport brauche es „Fantasie, um den Kindern einen angemessenen Schulsport zu bieten“.

Außerdem arbeitet die Gemeinde derzeit an einem Hochwasserschutzkonzept. Einige Sicherungsmaßnahmen wurden bereits vorgenommen. In einer Sofortmaßnahme habe das bisherige Dammbauwerk am Waldsee eine Standsicherung erfahren. So wurden hier unter anderem die Dammkrone erneuert. Weitere Maßnahmen werden folgen.

Unwetter hat den Zusammenhalt im Ort gezeigt

Generell habe das Unwetter im Sommer gezeigt, wie wichtig und stark der Zusammenhalt im Ort ist. Braun hofft, dass die Vereine, trotz Pandemie, ihre „ermutigende und engagierende Arbeit fortsetzen“.

„Die Nachverdichtung mit Wohnraum für junge Einheimische ist ein wichtiges Thema“, erklärt Braun.

Die Verwaltung bekomme viele Bauanfragen von jungen Menschen, die auf den Grundstücken ihrer Eltern im Außenbereich bauen wollen. Da diese aber meist im Außenbereich liegen, gebe es hier „erhebliche Schwierigkeiten mit dem Landratsamt. Die Anfragen scheitern an der bayerischen Bauverordnung“. Der Bedarf sei aber auf jeden Fall da, bestätigt Braun, „ohne, dass wir von Zuzug reden“.

Die Planungen in Sachen Reismühlkomplex ist ein Baustein in der Schaffung von Wohnraum und Gewerbe. Braun verrät den OVB-Heimatzeitungen den groben Zeitplan: Der Abriss der Reismühle soll im Herbst und Baubeginn im Jahr 2023 sein. „In der kommenden Gemeinderatssitzung soll ein Kommunalunternehmen gegründet werden“, führt Braun weiter aus.

Bauhof soll neu gebaut werden

Das ist nicht das einzige Bauvorhaben, das die Gemeinde heuer beschäftigt. Zusammen mit der Gemeinde Schonstett hat Halfing ein Grundstück erworben, auf dem der Bauhof entstehen soll.

Die Gemeinde Halfing ist Mitglied im Zweckverband Oberland, der für die Verkehrsüberwachung zuständig ist. Geschwindigkeitskontrollen hätten gezeigt, dass die Übertretungen im unteren Bereich liegen. „Das zeigt deutlich, dass die objektive Wahrnehmung von Rasern im Ort nicht stimmt“, so die Bürgermeisterin.

Erwähnt aber gleichzeitig, dass Ortstermine mit dem Staatlichen Bauamt Termine anstehen, um über eventuelle Fußgängeramplen im Ort zu sprechen.

Der Stand in Sachen Erdgasbohrung in Halfing hat sich zum Jahreswechsel nicht verändert. Der Gemeinderat hatte sich im Sommer gegen eine Erdgasförderung ausgesprochen. Das Bergamt Südbayern hat eine Umweltverträglichkeitsprüfung angefordert. Diese kann sich ein bis zwei Jahre ziehen.

Naturbad soll entstehen

Die Gemeinde möchte außerdem die Ideen rund um den Naturerlebnisweiher umsetzen. Geplant ist die Umwandlung von einer Badestelle zu einem Naturbad. „Dort soll ein Steg und Schwimmstege entstehen“, berichtet Braun von den Plänen. Die Voraussetzung dafür sei aber die Gründung einer Wasserwacht.

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