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Nachruf

Erwin Huber †

Halfing – Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand auf dem Halfinger Friedhof jetzt der im Alter von 88 Jahren verstorbene Erwin Huber aus Halfing seine letzte Ruhestätte.

Der Verstorbene erblickte in München als ältestes von fünf Geschwistern das Licht der Welt und kam kurz danach nach Kronau in der Gemeinde Emmering. Dort war seine Mutter auf dem Kirschbaumhof als landwirtschaftliche Helferin beschäftigt.

Bereits mit einem Jahr kam er dann nach Halfing zu seiner Pflegemutter Anna Springer auf das Mang-Anwesen. Hier wuchs er mit seinen zwei Ziehschwestern und einem Ziehbruder auf. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er in der Löwenmühle das Müllerhandwerk, das er bis 1951 ausübte. Anschließend war er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1989 über 36 Jahre lang bei der Halfinger Reismühle beschäftigt.

21 Jahre lang lebte der vielen älteren Halfingern als „Mang-Erwin“ bekannte Verstorbene bei seiner Ziehmutter, bis er 1952 mit seiner Frau Klara den Bund fürs Leben schloss. 1954 erbauten die beiden mit seinen Schwiegereltern ihr Eigenheim am Angerweg. Der Ehe entstammen zwei Söhne, drei Enkel und vier Urenkel.

Schwere Schicksalsschläge waren für ihn der Tod seines ältesten Sohnes Erwin im Jahr 2008, seiner geliebten Ehefrau Klara im Jahr 2011 sowie des jüngsten Sohnes Franz 2016. All diese Tiefschläge raubten ihm viel seiner Lebensfreude. Doch Huber ließ sich nie unterkriegen. Große Freude bereiteten ihm bis zuletzt die Fahrten mit seinem Aicher-Traktor, die ihn insbesondere donnerstags regelmäßig nach Almertsham zum Weißwurstessen führten.

Erwin war ein begeisterter Anhänger der Trachtensache. Beim Trachtenverein Halfing war er 20 Jahre lang Vorplattler und Jugendleiter. Für den Gauverband I war er 26 Jahre als Gebietsvertreter tätig. Für seine Verdienste und sein Engagement um die Trachtensache und die bayerische Volkskultur wurde er 1990 zum Gau-Ehrenmitglied ernannt.

Überzeugt von der Trachtensache

Der Gauverbandsvorsitzende Peter Eicher beschrieb Huber in seiner Trauerrede als „einen Sohn unserer bayerischen Heimat, der bis zu seinem Tod mit ganzer Überzeugung für die Trachtensache eintrat“. Sepp Stettner nahm als Vorsitzender der Halfinger Trachtler mit bewegenden Worten Abschied von einem engagierten Vereinsmitglied.

Auf seinem letzten Erdenweg begleiteten den Verstorbenen neben 14 Fahnen der Halfinger Ortsvereine und des Gauverbandes I auch viele Trachtler aus Halfing und Umgebung sowie des Gauverbandes I. re

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