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"Gemeinsam Eggstätt bewegen"

Marcus Schuster (Mitte) tritt für die CSU in Eggstätt (links Vorsitzender Robert Langl) als Bürgermeisterkandidat an. Die Nominierungswahl leitete CSU-Kreisvorsitzender Klaus Stöttner. Foto amf
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Marcus Schuster (Mitte) tritt für die CSU in Eggstätt (links Vorsitzender Robert Langl) als Bürgermeisterkandidat an. Die Nominierungswahl leitete CSU-Kreisvorsitzender Klaus Stöttner. Foto amf

Die CSU in Eggstätt hatte sich nach der Affäre Beer personell neu aufgestellt. Jetzt ging die junge Vorstandschaft auch bei der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten einen neuen Weg: Mit Marcus Schuster, 38, geht ein kommunalpolitischer Seiteneinsteiger in den Kampf um den Chefsessel im Rathaus.

Eggstätt - 90 Prozent der anwesenden Mitglieder des CSU-Ortsverbandes folgten bei der geheimen Wahl im Gasthof Widemann dem Kandidatenvorschlag des Vorsitzenden Robert Langl. Er war bei der Suche nach geeigneten Kandidaten für die CSU-Liste zur Kommunalwahl im März 2014 auf Marcus Schuster aufmerksam geworden. Dieser war vor fünf Jahren nach Eggstätt gezogen, engagiert sich seitdem gemeinsam mit seiner Frau im Vereinsleben - unter anderem beim Sportverein und bei den "First Respondern". Das CSU-Mitglied war dem Vorstand nach eigenen Angaben außerdem durch seine Fachkenntnisse aufgefallen: Schuster ist Diplom-Bankbetriebswirt, leitet eine der größten deutschen Geschäftsstellen der Vereinigten Postversicherung mit 3000 Kunden und Sitz in Kolbermoor. Er empfahl sich nach Angaben des CSU-Vorsitzenden Langl durch klare Vorstellungen zur kommunalpolitischen Arbeit, die Fähigkeit, "gut zuhören zu können, und Freude an der Teamarbeit" für das Amt des Bürgermeisterkandidaten. "Die Persönlichkeit zählt", findet auch CSU-Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, der die Wahl in der Nominierungsversammlung leitete. "Auch Seiteneinsteiger erhalten bei uns eine Chance."

Schuster hat nach eigenen Angaben zwei Wochen mit seiner Familie beraten, ob er das Angebot der Eggstätter CSU, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, annehmen soll. Der Familienrat stärkte Schuster den Rücken. Ihn reizt die Chance, seinen Heimatort als "Dorfmanager" aktiv mitgestalten zu können. Er sieht sich jedoch als Teamarbeiter: Gemeinsam mit den Profis aus der Gemeindeverwaltung, mit dem Gemeinderat und den Bürgern wolle er Eggstätt gerne als Kopf des Rathauses weiterentwickeln.

"Unsere hohe Lebensqualität hängt nicht nur am schönen See und der idyllischen Natur", findet der Vater von drei Kindern im Alter von vier, sieben und 15 Jahren. Er ist der Meinung, dass Eggstätt jetzt die Weichen für eine Zukunft stellen muss, die junge Leute vor dem Abwandern bewahrt und auch die Bedürfnisse der Senioren ernst nimmt und aktiv umsetzt. CSU-Vorsitzender Langl ist aufgrund dieser Einstellung der Überzeugung: "Marcus Schuster passt perfekt zu unserem CSU-Leitziel: Gemeinsam Eggstätt bewegen". Weiterführen muss die Kommune nach Langls Ansicht den Schuldenabbau, die Erweiterung des Gewerbegebietes sowie den Straßenbau und die Infrastruktur. Notwendig sei es, Baulücken im Ortskern zu schließen und den Energiewandel kommunal umzusetzen - durch eine Vorbildhaltung der Gemeinde beim Energiesparen und Sanieren kommunaler Liegenschaften. "Wir sind voller Tatendrang", betont Lange, der sich auch über das große Interesse der Bürger an der öffentlichen Nominierungsversammlung freute. Auch zahlreiche Verwaltungsmitarbeiter waren nach seinen Angaben gekommen. Mit Schuster als Bürgermeisterkandidat will die CSU den Neuanfang nach der Affäre Beer weiter fortsetzen. Als Ziel hat sich der Ortsverband fünf CSU-Sitze im Gemeinderat gesetzt. Ein Gegenkandidat von Schuster bei der Wahl des Bürgermeisters zeichnet sich bereits ab: Hans Schartner (ÜWG) hatte, wie berichtet, verkündet, erneut antreten zu wollen.

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