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Entschieden zu teuer: 2021 kein „X-Alps“-Stopp in Aschau

Dreimal waren die Gemeinde Aschau und die Kampenwand bereits Schauplatz und Sponsor der „Red Bull X-Alps“, dem internationalen Wettkampf für Gleitschirmflieger. Aufgrund der wegen Corona angespannten Haushaltslage hat der Gemeinderat eine Teilnahme an dem Spektakel abgelehnt.
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Dreimal waren die Gemeinde Aschau und die Kampenwand bereits Schauplatz und Sponsor der „Red Bull X-Alps“, dem internationalen Wettkampf für Gleitschirmflieger. Aufgrund der wegen Corona angespannten Haushaltslage hat der Gemeinderat eine Teilnahme an dem Spektakel abgelehnt.
  • VonHeinrich Rehberg
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Die Gemeinde Aschau beteiligt sich im Jahr 2021 nicht an den „Red Bull X-Alps“, dem internationalen Wettkampf für Gleitschirmteams. Einstimmig lehnte es der Gemeinderat ab, sich als Sponsor zu beteiligen, würden doch Kosten von über 37000 Euro anfallen.

Aschau – Das Gremium hielt sich jedoch die Option offen, nur einmal ein Jahr auszusetzen und bei der darauf folgenden Veranstaltung oder weiteren Folgeveranstaltungen wieder teilzunehmen.

Aschau als einziger Ort in Bayern dabei

Bereits dreimal war Aschau mit der Kampenwand in den vergangenen Jahren ein offizieller Turnpoint dieser Veranstaltung, die als inoffizielle Weltmeisterschaft des Gleitschirmfliegens gilt. Aschau war jeweils der einzige Ort in Bayern, der von den Paragleitern angeflogen wurde.

Athleten aus aller Welt

Die Athleten aus aller Welt müssen nonstop mehr als 1 000 Kilometer über die Alpen von Salzburg bis Monaco überwinden – entweder zu Fuß oder mit dem Gleitschirm. Jeder einzelne der 20 Teilnehmer kann mit den modernen Möglichkeiten der Nachrichtentechnik zu jedem beliebigen Zeitpunkt lokalisiert und auf seinem Weg verfolgt werden, sei es beim Fliegen oder sei es beim Laufen mit allem Gepäck. Mehrere Millionen Zuschauer haben beim vergangenen Red Bull X-Alps das Rennen im Internet verfolgt und live zugesehen; der Name Aschau als Hochburg dieser Sportart wurde damit in die ganze Welt getragen.

Personalaufwand mit berechnen

„Mir hat es immer gut gefallen“, so Sebastian Pertl (FWG), „aber wir können es uns nicht mehr leisten“. Einer weiteren Beteiligung der Gemeinde im kommenden Jahr standen vor allem finanzielle Erwägungen des Gemeinderates im Wege. Die Kosten für die Einrichtung dieses Wendepunktes mit allem Drum und Dran sollten sich, wie beim vergangenen Mal, auf etwa 37 500 Euro belaufen. Dazu gerechnet werden müssten – nach Ansicht des Gremiums – jedoch auch die Kosten, die der Gemeinde darüber hinaus durch die Inanspruchnahme des Personals der Tourist-Info, der Verwaltung und des Bauhofs. Diese müssten zu den 37500 Euro aufaddiert werden.

Kein Verhältnis von kosten und Nutzen

Das Verhältnis der Kosten der Veranstaltung zu ihrem Nutzen wurde als kritisch angesehen: „Das Aufstellen eines Getränkewerbe-Kiosk am Schwimmbad durch die Leitung rechtfertigt keine 35 000 Euro“, so Franz Vordermayer (BBA).

Da die Entwicklung der Haushaltslage in den kommenden Jahren durch Corona deutlich angespannt sei, solle man auf solche kostenintensiven Sponsoring-Maßnahmen verzichten. Sollten sich die Verhältnisse wieder entspannen, könne die Gemeinde Aschau einer Beteiligung an der Veranstaltung wieder näher treten.

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