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Eggstätter Turmfalken heißen Rosella, Diana, Luki, Fibs und Feuerfalken

Die Falkenküken im Eggstätter Kirchturm heißen Rosella, Diana, Luki, Fibs und Feuerfalken. Gemeinde Eggstätt

Die Turmfalken-Küken aus Eggstätt haben kurz vor ihrem ersten Ausflug ihre Namen erhalten. Diesmal haben die Schüler der Grundschule Eggstätt entschieden.

Eggstätt – Groß sind sie geworden, die Turmfalken-Küken aus dem Eggstätter Kirchturm der Pfarrkirche St. Georg. Und bald werden sie ihr Nest verlassen. Falknerin Katharina Weinberger erwartet, dass die Küken ab Pfingsten ihre ersten Flugversuche unternehmen werden. Pünktlich vor dem ersten Ausflug haben die fünf Falken ihre Namen bekommen: Rosella, Diana, Luki, Fibs und Feuerfalken. Vorgeschlagen wurden die Namen von fünf Klassen der Grundschule Eggstätt.

Grundschulkinder losen Namen aus

Im vergangenen Jahr wählten erstmals die Kinder der Eggstätter Kindergärten St. Georg und Villa Sonnenschein sowie die Schüler der der Grundschule Eggstätt die Namen für den Falkennachwuchs aus. „In diesem Jahr ist alles anders, deswegen durften nur Schüler aus der Notbetreuung und der Mittagsbetreuung bei der Namensauslosung mitmachen“, sagt Sigrid Hübl, Schulleiterin der Grundschule Eggstätt.

Schüler und Lehrer beobachten Falken über Webcam

Vorschläge, wie die fünf Falkenbabys heißen sollen, durften aber alle Kinder machen. Diese haben sie dann in den Briefkasten der Schule geworfen, dann wurden diese sortiert. Je ein Schüler der fünf vierten Klassen hat dann einen Namen gezogen.

Schon seitdem die Falken Anfang Mai geschlüpft waren, beobachten die Schüler die Turmfalken über die Webcam. „Wir schauen jeden Tag online nach, wie es den Falken geht. Die Kinder konnten ihnen beim Wachsen zusehen“, sagt Sigrid Hübl.

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Fleißige Eltern: Schorsch und Irmi

Von Anfang an dabei – live und in Farbe – war Falknerin Katharina Weinberger. Seit 15 Jahren ist sie Falknerin aus Leidenschaft. Besonders faszinierend findet sie, wie schnell die Raubvögel Vertrauen zum Menschen finden. Am 6. Mai ist das erste Küken aus dem Ei geschlüpft. „Innerhalb von 36 Stunden sind auch die übrigen vier Falken geschlüpft“, sagt Katharina Weinberger. Dass fünf Küken innerhalb dieser Zeitspanne schlüpfen, zeige, dass die Eltern sehr erfahren seien.

Die Eltern sind Schorsch und Irmi. „Die Namen leiten sich ab vom Heiligen Georg, dem Schutzpatron unserer Kirche und der Patronin des Pfarrverbands Selige Irmengard“, sagt Katharina Weinberger. Auch deren Namen stammten aus einem gemeinsamen Aufruf der Gemeinde und des Pfarrverbandes. Irmi und Schorsch waren die Attraktion im vergangenen Sommer – Eggstätts Traumpaar 2019. Schon im vergangenen Jahr haben sie fünf Küken großgezogen. Diese erhielten damals die Namen Flügelchen, Falkelina, Flatter, Feuervogel und Niki.

Ausflug nach Pfingsten erwartet

Nun wird auch der diesjährige Nachwuchs von Schorsch und Irmi flügge. Mit Spannung erwarten nicht nur die Lehrer und Schüler der Grundschule Eggstätt den ersten Flug der jungen Turmfalken. Auch Katharina Weinberger ist gespannt, wie ihnen die ersten Flugversuche gelingen werden.

„Es kann schon sein, dass sie erst einmal einen Sturzflug hinlegen“, sagt sie. Das mache den Vögeln aber nicht viel aus, da Falken Rohrknochen haben und sie sehr leicht sind. Mit ihren Flügeln können sie einen harten Aufprall verhindern – auch wenn sie noch nicht genau wissen, wie sie diese benutzen müssen. „Die kommen heil unten an“, sagt Katharina Weinberger. Außerdem kümmern sich die Eltern um ihren abgestürzten Nachwuchs, sagt die Falknerin.

Deswegen appelliert die Falknerin an die Bürger: „Wer einen abgestürzten Turmfalken findet, sollte diesen nicht einfach mitnehmen“, sagt sie. Lieber solle man sich direkt an die Falknerei wenden.

Abgestürzte Falken melden

Die fünf Falkenküken im Eggstätter Kirchturm können über die Webcam online unter www.eggstaett.de rund um die Uhr beobachtet werden. Voraussichtlich ab dem Pfingstwochenende werden die kleinen Falken erstmals ihre Flügel ausbreiten. Ein Sturzflug kann auch mal dabei sein. Wer einen abgestürzten Falken findet, der Hilfe benötigt, kann sich jederzeit bei Falknerin Katharina Weinberger, Telefon 0171/799 80 85, melden.

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