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„Säbel sind gewetzt“

Politikgeplänkel nach Umweltskandal von Natzing: Bürgermeister verblüfft über Vorwurf der Grünen

Claudia Köhler, Landtagsabgeordnete der Grünen (Mitte), mit den Eggstätter Grünen-Politikern Katharina Weinberger und Jacob Illi.
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Claudia Köhler, Landtagsabgeordnete der Grünen (Mitte), mit den Eggstätter Grünen-Politikern Katharina Weinberger und Jacob Illi.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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Nach dem Umweltskandal im Gewerbegebiet Natzing und dem Besuch des stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger am Ort des Schadens, machen die Eggstätter Grünen Bürgermeister Christian Glas nun einen Vorwurf: Er habe kein Interesse an Fachfrau Claudia Köhler, weil sie von den Grünen ist. So der Tenor einer Pressemitteilung der Eggstätter Grünen. Glas zeigt sich verblüfft und wehrt sich gegen den Vorwurf.

Eggstätt – Die Eggstätter Grünen beklagen in einer Pressemitteilung, dass Claudia Köhler, Abgeordnete des Bayerischen Landtags und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen, erst zu einem Treffen am Ort des Umweltschadens im Gewerbegebiet Natzing eingeladen wurde, als auch der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger kam (wir berichteten).

Dabei wäre Köhler schon vorher dazu bereit und „das Treffen überfällig“ gewesen.

Einig über gemeinsamen Termin

Ein Vorwurf, der Bürgermeister Christian Glas verblüfft. Er habe sich mit Claudia Köhler in Verbindung gesetzt und sie gefragt, ob sie nach Eggstätt kommen würde. Allerdings habe er im Gespräch mit Köhler auch gleich gesagt, dass er versuchen werde, zusätzlich einen Minister in die Gemeinde zu holen und dass ihm ein gemeinsamer Termin lieber wäre.

Schließlich kommt Peter Swoboda, der mit seinem Fachbüro für die Gemeinde die Beseitigung des Umweltschadens betreut, eigens aus Nürnberg angereist. „Damit war Frau Köhler sehr einverstanden“, sagt Glas.

Terminvereinbarung dauerte einige Zeit

Er schätze Claudia Köhler sehr und sie sei natürlich die gewiesene Ansprechpartnerin aufgrund ihres Postens im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen. „Was Besseres als ihre Unterstützung kann uns doch gar nicht passieren“, so Glas auch mit Blick auf Fördermittel nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG).

Christian Glas, Bürgermeister und Vorsitzender der Freien Bürger Eggstätt.

Allerdings habe es in der Tat noch etwas gedauert, bis er einen Termin mit einem Minister, beziehungsweise dem stellvertretenden Ministerpräsidenten, bekommen habe.

Eggstätter Grüne „haben nichts unternommen“

Der Vorwurf, er habe Claudia Köhler links liegen lassen, ärgert Glas vor allem, „weil die Eggstätter Grünen nichts unternommen haben, Abgeordnete oder andere hochrangige Politiker her zu bekommen.“

Generell hätten sich die Eggstätter Grünen bei dem Umweltschaden, verursacht durch einen Unternehmer, der Löschmittel in Natzing in den Gully kippte, nicht als treibende Kräfte bei der Schadensbeseitigung hervorgetan. Indiz dafür: In der Pressemitteilung der Grünen heißt es „Die Gemeinde war daraufhin mit umfangreichen Sanierungsarbeiten beschäftigt“. Sie ist es noch und wird es nach Ansicht der Experten auch noch über Jahre hinweg sein.

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Mit Blick auf den kommenden Landtagswahlkampf heißt es in der Pressemitteilung „Die Säbel bei den Grünen Eggstätt sind gewetzt.“ Christian Glas ist Vorsitzender der Freien Bürger Eggstätt. Die nicht im Landtag vertreten sind.

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