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Nachruf

Franziska Fenzl †

Eggstätt. – Unter großer Anteilnahme wurde Franziska Fenzl zu Grabe getragen.

Als wahres Eggstätter Urgestein und Mesnerin mit Leib und Seele bleibt die Fanny, wie sie gerne genannt wurde, vielen in Erinnerung.

Geboren wurde sie als Franziska Linner am 20. Oktober 1927 auf dem Hainzlhof in Oberndorf. Dort wuchs sie zusammen mit drei Brüdern und drei Schwestern auf. Nach der Volksschulzeit in Eggstätt arbeitete Franziska Fenzl als Dienstmagd. 1943 bekam sie ihre Tochter Katharina.

Beim Bauern Fritz in Stetten lernte sie dann Jakob Fenzl kennen, den sie 1950 heiratete. 1952 freuten sich die beiden über die Geburt von Sohn Peter, bevor die Familie 1956 nach Eggstätt zog, wo Franziska Fenzl Anfang der 1960er-Jahre bei der Firma Knott arbeitete.

Ein schwerer Schicksalsschlag war für Franziska Fenzl der plötzliche Tod ihres Ehemannes. Trost und Halt fand sie in der Familie und so freute sie sich sehr über die Heirat ihres Sohnes mit seiner Rita und die Geburt ihrer beiden Enkelinnen Marina und Julia. Fenzl konnte auch die Hochzeit von Marina und die Taufe ihres Urenkels Maxi noch mitfeiern, bevor sie nach längerer Krankheit und liebevoller Pflege durch die Familie im Alter von 91 Jahren verstarb.

Franziska Fenzls Leidenschaft galt neben ihrer Familie vor allem ihrer Tätigkeit als Mesnerin, die sie seit Ende der 1970er-Jahre ausübte. Mit viel Herzblut, Humor und Freude war sie jederzeit mit Tat und Kraft zur Stelle, sie organisierte den Blumenschmuck und betreute jahrzehntelang das Leichenhaus des gemeindlichen Friedhofs. Als Gründungsmitglied des Frauenbunds 1975 lag ihr zudem die Frauenbewegung am Herzen. Die Gemeinde, die Pfarrgemeinde sowie die Christliche Frauenbewegung werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. re

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