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Schnelle-Einsatz-Gruppe stellt neues Boot vor

Bad Endorf unterstützt Aufbau einer Sondereinheit der Wasserwacht

Die beiden SEG-Vertreter Simon Kriechbaumer (re) und Richard Holzner (li) bedankten sich vor der Sitzung persönlich für den Zuschuss der Marktgemeinde Bad Endorf.
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Die beiden SEG-Vertreter Simon Kriechbaumer (re) und Richard Holzner (li) bedankten sich vor der Sitzung persönlich für den Zuschuss der Marktgemeinde Bad Endorf.
  • VonElisabeth Kirchner
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Vor der Sitzung des Bad Endorfer Marktgemeinderates gab es noch einen Ortstermin mit der Schnellen-Einsatz-Gruppe der Wasserwacht (SEG).

Bad Endorf – Nicht im Wasser, dazu waren die Außentemperaturen zu unwirtlich, sondern vor dem Kursaal hatten die beiden SEG-Vertreter Richard Holzner und Simon Kriechbaumer ihr Fahrzeug samt Boot platziert.

Vor zwei Jahren hatte die Wasserwacht, Ortsgruppe Bad Endorf/Höslwang, die Marktgemeinde sowie die umliegenden Gemeinden um einen Zuschuss für den Aufbau einer SEG gebeten. In dem damaligen Schreiben der Wasserwachtler wurde die Notwendigkeit einer SEG damit begründet, dass diese gezielt durch die Integrierte Leitstelle Rosenheim alarmiert und zu ihren Einsätzen geführt werden kann. Die Bandbreite reicht dabei von der Erstversorgung zur Unterstützung des Rettungsdienstes bis hin zu -einsätzen auf dem Wasser.

Lücke zwischen zwei Einsatzgebieten wird geschlossen

Das Einsatzgebiet dieser SEG wird in Abstimmung mit der Kreiswasserwacht Rosenheim die Gewässer in den Gemeinden Amerang, Bad Endorf, Eggstätt, Halfing, Höslwang, Prutting, Riedering, Schonstett, Stephanskirchen, Söchtenau und Vogtareuth umfassen. Damit wird die Lücke zwischen den Gebieten der Wasserwachten Prien und Wasserburg geschlossen.

Die geschätzten Kosten: 176.000 Euro. Abzüglich der Förderung blieben damals noch gut 46.000 Euro offen. Auch Bürgermeister Alois Loferer hatte dafür ein Begleitschreiben mit der Bitte um eine finanzielle Begründung an seine Amtskollegen verfasst. Die Marktgemeinde selbst beteiligte sich mit 15.000 Euro an den Kosten. Nun ist das Fahrzeug – auch dank finanzieller Unterstützung aller angeschriebenen Gemeinden – einsatzbereit.

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Um sich persönlich bei den Marktgemeinderäten zu bedanken, präsentierten die beiden SEG-Vertreter das neue SEG-Flachwasserboot der Kategorie II. Ehe sich die Gemeinderäte zur Sitzung zurückzogen, warben die beiden SEGler noch um weitere Mitglieder. Training sei jeden Donnerstag ab 18 Uhr für Kinder bis 13 Jahre, beziehungsweise ab 19 Uhr für Jugend und Erwachsene – im Winter im Hallenbad der Bundespolizeischule und bei wärmeren Wetter im See. Schon in den vergangenen beiden Jahren seien die SEGler zu 25 Einsätzen gerufen worden.

/AN

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