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Partnerschaftsvertrag mit Volovec

Eine Kuh als Retterin: Bad Endorf plant Hilfsprojekte in der Ukraine

Diese Kalbin steht jetzt in einem Stall in Nyzhni Vorota. Sie wurde durch die „Kuhpatenschaft“ an eine sozial schwache Familie vermittelt.
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Diese Kalbin steht jetzt in einem Stall in Nyzhni Vorota. Sie wurde durch die „Kuhpatenschaft“ an eine sozialschwache Familie vermittelt.
  • vonRosemarie Ammelburger
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Nachdem sich der ukrainische Landkreis Volovec in drei Großgemeinden auflöst, beschränkt sich die Partnerschaft Bad Endorfs nun auf Volovec. Mit einer Vielzahl von Hilfsprojekten will man die Menschen vor Ort unterstützen.

Bad Endorf – Corona und Gebietsreformen, stellen die Bad Endorfer Partnerregion Volovec in der Ukraine vor große Herausforderungen.

Die Auflösung des Landkreises Volovec in drei Großgemeinden hat zur Folge, dass sich die offizielle Partnerschaft mit der Region Volovec künftig auf die Ortschaft Volovec beschränken wird. Die beiden Bürgermeister Alois Loferer, Bad Endorf, und Michaylo Popelitsch, Volovec/Ukraine, haben einen neuen Partnerschaftsvertrag beschlossen. Die offizielle Feier soll bald nach der Corona-Pandemie erfolgen.

Ukraineverein spendet an Kindergärten und Schulen

Neue Hilfsprojekte, vorbereitet von den beiden Partnerschaftsbeauftragten Markus Heiss und Nelina Zhogno, sind in Planung und können aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit aber nicht weiter bearbeitet werden. Ein kürzlich erfolgter Besuch des Ehrenvorstands des Ukrainevereins, Manfred Jäger, in der Partnerregion Volovec bewies, dass die Partnerschaft auch in schwierigen Zeiten weiter besteht. So konnte Jäger Spenden, die noch aus dem Benefizlauf nach Vomp zur Verfügung standen, für dringende Beschaffungen von Kindergärten und Schulen übergeben.

Durch ein staatliches Programm haben die Schulen der Partnerregion nun endlich neue Toilettenanlagen erhalten. Damit ist nun für die Schüler der Endorfer Partnerschaftsschule in Werbjazh die Zeit vorbei, bei Wind und Wetter die Plumpsklos im Außenbereich aufsuchen zu müssen. Mit bereitgestellten Spendengelder der Bad Endorfer Mittelschule konnten neben der Vervollständigung der Anlagen, auch dringend benötigte Schulmaterialien angeschafft werden.

Gut eingeführt und bewährt haben sich die sogenannten „Kuhpatenschaften“. Aus einer zweckgebundenen Spende konnte wieder einmal eine Kalbin an eine sozialschwache Familie vermittelt werden, die diese mit großer Freude entgegennahm.

Manfred Jäger erklärte, dass aufgrund des Krieges im Osten der Ukraine, der hohen Arbeitslosigkeit und nicht zuletzt die Corona-Pandemie die Situation der meisten Menschen stark belastet ist. „Die Preise für die Grundnahrungsmittel sind gestiegen und für viele Menschen unerschwinglich geworden,“ so Jäger.

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