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Nachruf

Josef Dickl aus Bad Endorf im Alter von 80 Jahren verstorben

Josef Dickl
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Josef Dickl

Die Theatergesellschaft Bad Endorf betrauert den Verlust ihres langjährigen aktiven Spielers und Fähnrichs Josef Dickl.

Bad Endorf – Der Dickl Sepp wurde 1941 in Traxl, im Landkreis Ebersberg, geboren und wirkte seit 1975 als aktiver Spieler bei den religiösen Stücken mit. 1976 trat er der Theatergesellschaft offiziell bei. Seine erste Rolle spielte Sepp im Stück „Hedwig von Andechs“ in 1975. Seine letzte Rolle spielte er ebenfalls in „Hedwig von Andechs“ im Jahr 2019.

Das Publikum bewunderte Sepp Dickl in zahlreichen Nebenrollen, darunter als Pater Kappelmayer in „Bruder Konrad“, als Bischof Fulgentius in „Augustinus“ und als fürsorglichen Vater Vianney in „Der Pfarrer von Ars“. Seine Paraderolle, den finsteren Dr. Repp in „Pater Rupert Mayer“, durfte er zweimal spielen, 1992 und 2003. Im echten Leben war der Dickl Sepp alles andere als ein Bösewicht.

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Seine offenherzige und fürsorgliche Art machte ihn zu einem der beliebtesten Mitglieder im Verein. Ab 1990 trug der Verstorbene mit Freude und großem Stolz als Fähnrich die Vereinsfahne bei zahlreichen festlichen Anlässen. Dieses Amt übte er stolze 25 Jahre lang aus. Als Mitglied der Wassergenossenschaft, die bis 2001 Besitzer des Theaterhauses war, legte Sepp Dickl stets ein gutes Wort für die Theatergesellschaft ein. Ferner trug Dickl als Ausschussmitglied mehrere Jahre lang aktiv zur Weiterentwicklung der Theatergesellschaft bei.

1999 wurde der nun Verstorbene mit der silbernen Vereinsnadel des Bundes Deutscher Amateurtheater für 25 Jahre aktive Vereinstätigkeit geehrt. Im Jahr 2016 folgte die Ehrung für 40 Jahre Vereinstätigkeit mit der goldenen Ehrennadel des Bundes Deutscher Amateurtheater.

Stets treu der Heimat verbunden engagierte er sich auch im Rauchclub, dem Partnerverein der Theatergesellschaft Bad Endorf als Fahnenbegleiter, und im Trachtenverein Edelweiß Endorf. Trotz seiner zahlreichen Verdienste stellte sich der Verstorbene nie in den Mittelpunkt. Bis zu seinem Tod wollte er einfach nur Teil der Theatergesellschaft sein und seinen Beitrag leisten.re/SF

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