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Kundgebung am Samstag

Aufruf zu Frieden und Solidarität: Protest gegen Russlands Angriff auf die Ukraine

Ein Teil der rund 300 Kundgebungsteilnehmer zeigte neben Friedensschildern auch die Flagge der Ukraine.
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Ein Teil der rund 300 Kundgebungsteilnehmer zeigte neben Friedensschildern auch die Flagge der Ukraine.
  • VonRosemarie Ammelburger
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Rund 300 Teilnehmer haben sich am Samstag auf dem Bad Endorfer Kirchplatz versammelt, um gegen den Krieg Russland gegen die Ukraine zu demonstrieren. Dies auch, weil die Marktgemeinde eine besondere Beziehung zur Ukraine verbindet.

Bad Endorf – Nur zwei Flugstunden entfernt von München führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und gegen die demokratische Friedensordnung. Auch in Bad Endorf ist die Erschütterung darüber groß. Rund 300 Personen waren zum Kirchplatz nach Bad Endorf gekommen, hielten ukrainische Flaggen in die Höhe und forderten den sofortigen Abzug russischer Truppen aus der Ukraine.

Böser Traum in dieser Zeit

„Wir zeigen unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist“, sagte Cornelia Graf, die kommissarische Vorsitzende des „Vereins zur Förderung der Partnerschaft mit Volovec/Ukraine“.

Ein Krieg in Europa – das wirke in der heutigen Zeit wie ein böser Traum, führte sie in ihrer kurzen Ansprache weiter aus. „Wir verurteilen diese willkürliche Aggression seitens der russischen Staatsführung und die völkerrechtswidrige Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine und fordern einen sofortigen Stopp des Krieges.“

Deutliches Zeichen, deutlicher Aufruf

„Wir möchten mit Friedenslichtern in der Hand ein deutliches Zeichen setzen, vor allem für unsere Partnerstadt Volovec in Transkapatien, aber auch für die ganze Ukraine, das wir mit dieser Auseinandersetzung in keinster Weise einverstanden sind“, sagte Bürgermeister Alois Loferer. Das Schlimmste für ihn: Man sei Hilflos und könne Verantwortlichen in Politik und beim Verteidigungsbündnis Nato nur zurufen: „Ihr müsst Verantwortung übernehmen!“ Loferer sei sich sicher, viele Russen wollten diesen Krieg nicht. „An diese Menschen möchte ich auch denken und sie dabei unterstützen, dass sie diesen Willen auch zum Ausdruck bringen können.“

„Ich bin entsetzt und traurig. Als Mitglied im Partnerschaftsverein und war ich schon öfter in Volovec“, sagte Kundgebungsteilnehmerin Annemarie Ramoser. Dort hätten sie das schöne Land und die gastfreundlichen Menschen begeistert. „Wir sind in großer Sorge um die Freunde und verzweifelt, dass man dem furchtbaren Despoten in Moskau einfach ausgeliefert ist.“

Willkürliche Agrression Russlands

Gudrun Unverdorben ist gekommen um ein Signal der Solidarität mit dem ukrainischen Volk und allen Völkern in Mittel- und Osteuropa zu senden: „Es ist das Unvorstellbare eingetreten, was keiner erwartet hat. Wir hoffen, dass dieser Krieg ein baldiges Ende findet.“

Auch Ukrainer und russische Bürger waren unter den Teilnehmern. Sie verurteilten die willkürliche Aggression seitens der russischen Staatsführung und forderten einen sofortigen Stopp des Krieges. „Wir haben Angst um unsere Familien und Freunde in der Heimat.“

Mehrsprachig forderten die Teilnehmer der Kundgebung nur eins: Frieden in der Ukraine.

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