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Feuerwehrler wenden sich über soziale Medien an Bürger

Falschparker blockieren Feuerwehrhaus in Aschau

Die Menschen laden ihren Müll beim Wertstoffhof aus. Durch die Autos blockieren sie aber auch die An- und Ausfahrt der Freiwilligen Feuerwehr. Bei einem Notfall wird dadurch das Ausrücken verzögert.
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Die Menschen laden ihren Müll beim Wertstoffhof aus. Durch die Autos blockieren sie aber auch die An- und Ausfahrt der Freiwilligen Feuerwehr. Bei einem Notfall wird dadurch das Ausrücken verzögert.
  • VonKatharina Koppetsch
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Die Freiwillige Feuerwehr Aschau hat sich in einem Facebook-Post an die Bürger der Gemeinde gewandt: Auf dem Vorplatz der Feuerwehr herrscht absolutes Parkverbot. Der Grund für den Aufruhr: Besucher des Wertstoffhofs parken immer wieder auf den Stellflächen oder vor den Garagentoren der Feuerwehr.

Aschau – „Ich verstehe, dass die Bürger ihre Sachen auf den Wertstoffhof bringen wollen“, sagt Kommandant Tobias Brinkmann. Doch wenn durch die Autos die Stellplätze für die Feuerwehrler und die Garagentore blockiert werden, kann das in einem Notfall wertvolle Sekunden kosten. Die An- und Ausrücksituation werde durch die Falschparker zu einem Problem. Brinkmann selber habe erlebt, dass er zu einem Einsatz gerufen wurde und keinen Stellplatz für sein Auto fand.

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„Die Menschen wissen nicht, dass ich gerade zu einem Einsatz gerufen werde. Sie sehen nur jemanden, der drängelnd zum Wertstoffhof will“, beschreibt der Kommandant die Lage vor Ort.

Es geht um Leben und Tod

Ebenfalls sei es schon vorgekommen, dass ein Auto so geparkt habe, dass die Garagentore für den Feuerwehrwagen nicht mehr geöffnet werden konnten.

„Grundsätzlich ist es so, wenn die Feuerwehr ausrückt, kann es um Leben und Tod gehen“, so der Kommandant. Erst den Besitzer des Wagens auszumachen, koste Zeit und führe zu einer Verzögerung. Minuten, die in einem Notfall vor Ort entscheidend sein können.

Rechtlich sei die Parksituation eigentlich klar geregelt. Laut der Straßenverkehrsordnung gilt vor der Freiwilligen Feuerwehr ein absolutes Halteverbot. Doch die Nähe zum Wertstoffhof verleiten die Bürger zum kurzen Aussteigen und Müll wegbringen. „Die Problematik ist bekannt“, sagt Brinkmann.

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„Rein baulich und von der Verkehrsanbindung ist es schwer, hier etwas zu ändern“, sagt Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang. Es liege dort eine Sackgassensituation vor. Das Parkverbot vor der Feuerwehr sei durch Schilder ausgewiesen. Natürlich habe die Freiwillige Feuerwehr Aschau das Recht einen Abschleppdienst zu rufen, die Parkzeiten der Autofahrer sind aber laut Brinkmann zu kurz, um in dieser Richtung tätig zu werden,

Ausgezeichnete Parkplätze benutzen

Durch falsches Parken kann es „zu gefährlichen Situationen kommen“, weiß Andrelang. Gerade deswegen sei es wichtig, dass die Bürger die ausgeschriebenen Parkplätze am Wertstoffhof während ihrer Müllentsorgung benutzen.

Deswegen der Appell Brinkmanns über die sozialen Medien: „Ich habe das vollste Verständnis für die Bürger, die ihr Wertstoffgut wegbringen möchten. Ich bitte nur, dass sie im Hinterkopf haben, dass dort ein Feuerwehrhaus ist und, dass wenn wir gebraucht werden, nicht Zeit und Ressourcen mit der Suche von Fahrzeughaltern verschwenden dürfen.“

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