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AUS DEM GEMEINDERAT HALFING

Absage an Schwimmbecken

In der vorhergegangenen Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Peter Böck das Ergebnis der Zustandsbegutachtung des Schulschwimmbeckens bekannt. Klar war, dass wenn nur ein Neubau in Frage käme, da das Becken nicht mehr die hygienerechtlichen Anforderungen erfülle. In seiner jüngsten Sitzung entschloss sich das Gremium gegen einen Neubau. Ebenso entschied es über weitere Angelegenheiten.

Halfing – Einstimmig war das Ergebnis der Abstimmung im Gemeinderat: Und zwar gegen die Sanierung, beziehungsweise Erneuerung des Schulschwimmbeckens. Kosten und Nutzen gingen hier einfach zu stark auseinander, sodass das Gremium sich für den Abriss entschloss.

Eine Beurteilung durch einen Sachverständigen hatte ergeben, dass eine Sanierung nicht sinnvoll und von den Hygienevorschriften her auch nicht mehr möglich gewesen wäre. Für die Erneuerung schätzte der Sachverständige die Kosten auf 250 000 bis 300 000 Euro. Da es von der Regierung von Oberbayern keine Zuschüsse gebe, sei der Abriss nun eine „vernünftige“ Lösung.

Das gemeindliche Einvernehmen auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes erhielt ein Bauwerber in der Simsseestraße. Er darf nun eine Doppelgarage mit einer anderen Firstrichtung bauen, die die Baugrenzen leicht überschreitet.

Auf Vorschlag der Freiwilligen Feuerwehr Halfing wird im Gewerbegebiet „Am Graben“ auf Höhe ein halbseitiges Halteverbot angeordnet.

Anschließend gab Bürgermeister Böck Auskunft über ein Schreiben des Landratsamtes. In diesem ging es um die Zählung der Fußgänger im Bereich des gewünschten Fußgängerüberweges. Diese erfolgte an zwei Werktagen zwischen 7 und 8 Uhr – beziehungsweise zwischen 11 und 13 Uhr. Die Durchsetzung eines Fußgängerüberweges sei mit den Zahlen kaum mehr möglich, so Böck.

Tempokontrolle auch abgelehnt

Auch bei der beschlossenen Geschwindigkeitsbeschränkung nach Egg blieb das Landratsamt bei seiner ablehnenden Haltung. Hier forderte Gemeinderat Peter Aicher vehement die Durchsetzung – Böck solle auch ohne Zustimmung die Verkehrsschilder anbringen lassen. Konrad Aicher verwies auf den Beschluss des Gremiums für eine Geschwindigkeitsbeschränkung und unterstützte die Forderung von Peter Aicher. Dies lehnte der Vorsitzende mit dem Hinweis, er wolle hier den Verfahrensweg einhalten, ab. Nach längerem Hin und Her erklärte Böck, diesen Punkt in der nächsten Sitzung vom Gremium entscheiden zu lassen.

Entlang der Bahnlinie an der Lindenstraße sollte eine Blumenwiese entstehen. Das Ergebnis durch reines Ausbringen von Samen war nicht „berauschend“, so Böck. Es entwickelte sich eine Diskussion innerhalb des Gremiums, ob man nun den Humus abtragen sollte oder nicht. Dass man die alte Grasnarbe „wegbringen“ muss, sei klar, so Sepp Stettner. Nun soll ein „runder Tisch“ im Herbst mit Imkern, dem Gartenbauverein und unter Zuziehung von Sepp Stein als Fachberater im Landratsamt zu einer Lösung beitragen.

Auf Grund immer schärferer Umweltauflagen wird in der Gemeinde nach Lösungen gesucht, um dem Unkraut auf natürliche Weise Herr zu werden – insbesondere im Gehsteigbereich. Nun will man dem Ärgernis mit kochendem Wasser „zu Leibe rücken“. Dazu soll in nächster Zeit von den Mitarbeitern des Bauhofes ein Gerät getestet werden – die Miete dafür beträgt 1000 Euro pro Woche. Damit könne man auch den Zeitbedarf ausloten und später darüber entscheiden ob dies sinnvoll ist – und wenn ja, ob man ein solches kaufen oder leihen will. Diskutiert wurden kurz auch andere „Unkrautvernichtungsmethoden“ wie Salzlauge oder verbrennen. mv

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