Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


30000 Euro in Haushalt eingestellt

Die Erhöhung der Attraktivität des Kurorts Bad Endorf ist dem Marktgemeinderat ein stetes Anliegen. Nun sollen dank eines Förderprogramms Zuschüsse fließen.

Bad Endorf - So stand in der jüngsten Sitzung eine erste Beratung über einen "Zuschussantrag im Rahmen des Förderprogramms zur Steigerung der medizinischen Qualität" an. Das Ziel ist eine Aufwertung des Vital-Parks durch die Installation zusätzlicher medizinischer Sportgeräte entlang des Fitnesspfades, wobei die bereits vorhandenen Programme mit den Neuinstallationen verbunden und behindertengerecht gestaltet werden sollen.

Die vorgesehenen drei neuen Gerätestationen ermöglichen ein effektives Ganzkörpertraining in kurzer Zeit für jeden, unabhängig von Alter, sportlichem Leistungsstand und Körpergröße. Durch eine Schautafel angeleitet, können Kräftigungsübungen für alle Muskelgruppen ausgeführt werden.

Die Gesamtkosten für die Anschaffung der Geräte belaufen sich auf gut 110000 Euro, wovon im Maximalfall 70 Prozent der Kosten vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bezuschusst werden. Allerdings gaben Josef Aß von der Kurverwaltung, der das Konzept vorstellte, und Christine Weiß vom Steueramt zu bedenken, dass die Förderrichtlinien noch sehr unklar seien und es auch nicht in Erfahrung zu bringen gewesen sei, welche Geräte denn nun bezuschusst würden. Es könne durchaus der Fall sein, dass die Gemeinde einen wesentlich höheren Kostenanteil zu tragen habe.

Weitgehender Konsens im Gemeinderat herrschte darüber, dass der Gesundheitstourismus in Bad Endorf gefördert werden müsse und die Gesundheitswelt Chiemgau (GWC) sowie das Trainingszentrum der Chiemgau Thermen Bad Endorf mit eingebunden werden sollen. Die GWC würde als Betreiberin fungieren, die Gemeinde kümmere sich um die Pflege der Gerätschaften.

Zweiter Bürgermeister Martin Lauber plädierte dafür, ein Signal zu setzen, dass man in dieses Förderprogramm aufgenommen werden wolle. Freilich müsse sichergestellt werden, dass die GWC die medizinische Betreuung übernehme.

So fasste der Gemeinderat den Beschluss, im laufenden Haushalt einen Posten von 30000 Euro einzustellen, um bei einer positiven Entwicklung der Bezuschussung sofort reagieren zu können. tom

Kommentare