Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Veranstaltung am Ostermontag

Rittbitten des Georgivereins – Söder nimmt an Traunsteiner Wallfahrtsritt teil

Zum Rittbitten in Chieming trafen sich (von links) der Traunsteiner Pfarradministrator Konrad Roider, Traunsteins Zweite Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner, der bisherige Obmann der Chieminger Rosserer, Franz Mayer, der nach 33 Jahren sein Amt an Schwiegertochter Simone Mayer übergab, Vorsitzender des Traunsteiner Sankt-Georgs-Vereins, Simon Schreiber, Chiemings Bürgermeister Stefan Reichelt und Chiemings Pfarrer Pater Gabriel Budau.
+
Zum Rittbitten in Chieming trafen sich (von links) der Traunsteiner Pfarradministrator Konrad Roider, Traunsteins Zweite Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner, der bisherige Obmann der Chieminger Rosserer, Franz Mayer, der nach 33 Jahren sein Amt an Schwiegertochter Simone Mayer übergab, Vorsitzender des Traunsteiner Sankt-Georgs-Vereins, Simon Schreiber, Chiemings Bürgermeister Stefan Reichelt und Chiemings Pfarrer Pater Gabriel Budau.

Nach zwei durch Corona bedingten rittlosen Jahren findet der Traunsteiner Georgiritt an diesem Ostermontag wieder statt. Wie die Vorbereitungen laufen und mit welchen Einschränkungen Ministerpräsident Markus Söder bei seiner Teilnahme rechnen muss.

Von Arno Zandl

Chieming – Der Vorsitzende des Sankt Georgs-Vereins Traunstein, Simon Schreiber, kam mit seinen Vorstandskollegen in den Berghof, um stellvertretend für alle Chieminger Bürger die neue Obfrau der Chieminger Rosserer, Simone Mayer, den Chieminger Bürgermeister Stefan Reichelt und den Ortspfarrer Pater Gabriel Budau um die Teilnahme am Traunsteiner Georgiritt am Ostermontag zu bitten.

Nach zwei Jahren Corona-Pause

Bürgermeister Reichelt zeigte sich sichtlich erfreut, dass er nach zwei Amtsjahren das erste Rittbitten erleben darf, nachdem der historische Pferdeumzug nach Ettendorf die letzten beiden Jahre wegen Corona abgesagt werden musste. Simon Schreiber trug seine Rittbitte in Gedicht-Form vor und fragte den bisherigen Obmann der Chieminger Rosserer, Franz Mayer, augenzwinkernd, wie die Übergabe des Amtes an seine Schwiegertochter Simone „ausgekartelt“ wurde. Franz Mayer war seit 1989 als Obmann der Chieminger Rosserer der Ansprechpartner des Georgi-Vereins. Schreiber nahm auch Bezug auf die letzten beiden rittlosen Corona-Jahre, in denen der bisherige Vorsitzende Albert Schmied und der Ehrenvorsitzende Sigi Strohhammer verstarben. Schreiber zeigte sich zufrieden, dass der Traunsteiner Ritt in diesem Jahr wieder durchgeführt werden könne.

Insgesamt 13 Mal fuhren Vertreter des Georgi-Vereins während der Fastenzeit diesmal aufs Land, um die einzelnen Orte zur Teilnahme am Ritt zu bitten, Chieming war die zwölfte Station. Wichtig sei die Erhaltung des Brauchtums und der Tradition des Ritts, der seit 2016 zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde.

Als besonderen Gast des diesjährigen Ritts kündigte Simon Schreiber Ministerpräsident Markus Söder an, „der vor vier Jahren bereits am Ritt beteiligt und davon stark beeindruckt war“. Voraussetzung ist, dass ihn seine Corona-Erkrankung nicht von einer Teilnahme abhält.

Nur wenig Redezeit für Markus Söder

„Wir freuen uns, dass der Landesvater zu uns kommt, aber Redezeit gewähren wir ihm nur drei Minuten vor dem Schwertertanz, sonst wird der Strom abgedreht“, sagte Schreiber schmunzelnd, der als Herold am Ostermontag um 10 Uhr erstmals den Reiterzug anführen und seinen Stab erheben wird. Die neue Obfrau der Chieminger Rossere r, Simone Mayer, wurde von ihrem Schwiegervater Franz Mayer wohl erst vor ein paar Tagen überrascht mit der innerfamiliären Amtsübertragung.

Mehr zum Thema