RImsting:Raimund Feichtner bleibt an der Spitze der UWG – Unzufrieden mit Kommunalwahl

Der wiedergewählte Vorsitzende Raimund Feichtner (rechts) heißt den neuen Schriftführer Christian Moser coronagerecht im Vorstand willkommen.
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Der wiedergewählte Vorsitzende Raimund Feichtner (rechts) heißt den neuen Schriftführer Christian Moser coronagerecht im Vorstand willkommen.

Es ist die erste Vereinsversammlung in der Corona-Krise in der Gemeinde Rimsting: die Hauptversammlung der Unparteiischen Wählergruppe (UWG) Rimsting. Sie fand mit den bekannten Einschränkungen statt.

Rimsting – Bei den Neuwahlen wurde Vorsitzender Raimund Feichtner auch für die nächsten drei Jahre bestätigt. Neubesetzungen gab es beim Schriftführer und Kassier.

Eine bittere Pille gab es für die UWG bei den Kommunalwahlen. Sie erreichte nur mehr 12,7 Prozent der Stimmen, die Hälfte des Ergebnisses von vor sechs Jahren. Von den vorher vier Sitzen, haben sie nun zwei Sitze verloren. Brigitte Feichtner und Raimund Feichtner wurden wieder in den Gemeinderat gewählt.

Bei den schriftlichen Neuwahlen unter Leitung von Franz Feichtner wurde Raimund Feichtner als einziger Kandidat für den Vorsitz vorgeschlagen und von den 19 Wahlberechtigten Mitgliedern mit 16 Ja und drei Enthaltungen gewählt. Auch sein Stellvertreter Wolfgang Stögmüller wurde mit 17 Fürstimmen und einer Enthaltung bestätigt.

Schriftführer Hannes Nußbaum kandierte nicht mehr. Er wolle sein Amt in jüngere Hände legen, erklärte er. Die UWG fand mit Christian Moser, der einstimmig gewählt wurde, einen würdigen Nachfolger. Auch Maria Hirn kandidierte nicht mehr als Schatzmeisterin. Als ihre Nachfolgerin wurde Veronika Heinz – zwar in Abwesenheit, aber mit ihrem schriftlichen Einverständnis – einstimmig gewählt. Die sieben Beisitzer der Vorstandschaft wurden offen gewählt. Diese Positionen belegen nun Brigitte Feichtner, Rita Ass, Elisabeth Stögmüller, Jakob Stögmüller, Maria Hirn, Dr. Hans Weidmann und Franz Feichtner.

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„Ich glaube, wir brauchen uns nichts vorzuwerfen,“ sagte Feichtner zum Ergebnis der Kommunalwahlen. „Der Trend war gegen uns. Man kann viele Jahre gute Arbeit leisten, aber es genügt anscheinend nur, sich ein grünes Mäntelchen umzuhängen und die Stimmen purzeln so herein.“ Leider, so der Vorsitzende, seien viele Wähler an der Kommunalpolitik nur wenig interessiert und so werden nicht die Personen gewählt, sondern die Partei. „Da hat es eine unabhängige Wählerliste schwer.“

Ausgeschiedene Gemeinderäte verabschiedet

„Wir haben im Gemeinderat in den vergangenen Jahren viel bewirkt und über alle Parteien hinweg gut zusammengearbeitet“, erklärte Feichtner zur Arbeit im Gremium. Das werde allerdings nicht belohnt und das registrieren viele Wähler nicht.“ Die ausgeschiedenen Gemeinderäte Rita Ass und Dr. Robert Hornschuch erhielten genauso wie die nicht mehr kandidierenden Vorstandsmitglieder Maria Hirn und Hannes Nußbaum Präsente als Anerkennung. Letzteren wurde für 18 Jahre in der UWG, davon zwölf Jahre als Vorsitzender, besonders gedankt.

Brigitte Feichtner, Jugendbeauftragte des Gemeinderates, berichtete über die Fertigstellung des neuen Gebäudes für Schülermittagsbetreuung, Bücherei und Toiletten. So soll im September aufgrund der Corona-Krise keine offizielle Einweihung stattfinden, sondern zu einem späteren Termin einen „Tag der offenen Tür“. In der Diskussion bat Michael Arends abschließend, die Gemeinderäte trotz der derzeitigen Ablehnung im GRemium sich für den Bau eines Rad- und Gehweges zum Langbürger und Stettnersee einzusetzen. th

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