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GEMEINDERAT RIMSTING

Rimstinger Gremium ärgert sich über Behörden-Brief

  • Elisabeth Sennhenn
    VonElisabeth Sennhenn
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Laut dem Landratsamt Rosenheim kann der Rimstinger Kreisverkehr nicht entschärft werden. Viele Eltern haben jedoch aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens Angst, ihre Kinder dort allein die Straße queren zu lassen.

Rimsting – Verärgert nahm der Rimstinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung ein Schreiben der Verkehrsabteilung des Landratsamts Rosenheim zur Kenntnis. Wiederholt war im Schriftwechsel der Gemeinde mit der Behörde der Kreisverkehr in Rimsting im Fokus gestanden, der nach Meinung der Gemeinde Risiken für Fußgänger und Schulkinder birgt.

Anhörung bei Polizei und Behörden

Fahrzeuge rasten teilweise ungebremst in den Kreisverkehr hinein, so die Gemeinde, man ersuchte die Behörde mehrfach um verkehrsberuhigende Lösungen. Immer wieder erteilte das Landratsamt Absagen. So auch in dem neuerlichen Schreiben, über welches Bürgermeister Andreas Fenzl (CSU) die Gemeinderäte informierte. Darin heißt es, die Behörde habe seit dem letzten Kontakt zur Gemeinde im Januar ein Anhörungsverfahren bei Polizei und Straßenbaulastträger durchgeführt. Demnach seien „alle baulichen Maßnahmen am Kreisverkehr ausgeschöpft“. Die vier Fußgängerquerungshilfen böten erhöhte Verkehrssicherheit. „Im Bereich des Schulweges wird von allen Fachbehörden der verstärkte Einsatz von Schulweghelfern empfohlen“, so das Landratsamt.

Die Gemeinderäte reagierten mit Unverständnis und Kopfschütteln auf das Schriftstück. Wie berichtet, begleiten in Rimsting freiwillige Eltern Kindergruppen zur Schule, weil ihnen die Überquerung der Hauptstraße angesichts des hohen Verkehrsaufkommens zu gefährlich erscheint. Der Kreisverkehr wird dabei besonders kritisch gesehen. „Wir nehmen dieses Schreiben verärgert zur Kenntnis“, so Andreas Fenzl. Man überlege, sich direkt an Landrat Otto Lederer zu wenden. Vorerst will die Gemeinde das angedachte Mobilitätskonzept abwarten.sen

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