Rimsting: Neues Planungskonzept für Sommerstraße „vorstellbar“

Das Grundstück an der Sommerstraße
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Das Grundstück an der Sommerstraße

Einen „Neustart der Planung“ gibt es für zwei Grundstücke an der Sommerstraße. Gemeinsam mit dem von der Gemeinde beauftragten Planungsbüro Romstetter aus Traunstein wurde für die Bebauung ein Konzept entwickelt, das in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Architekt Axel Romstätter vorgestellt wurde.

Rimsting – Das Planungskonzept war für den Gemeinderat gegen drei Stimmen „vorstellbar“.

Die Vorgeschichte zur Bebauung ist sehr lang. Das Gremium hat sich in der Vergangenheit in mehreren Sitzungen mit der Änderung des Bebauungsplanes „Schusteräcker für dieses Grundstück befasst. Die ursprüngliche Planung sah zwei Baukörper auf dem 1650 Quadratmeter großen Grundstück nördlich der Sommerstraße vor.

Der Grund des Neustarts waren massive Einwendungen der Nachbarn , besonders auch wegen der Stellplätze und mehr Verkehr , so Bürgermeister Andreas Fenzl. Der Bürgermeister räumte auch ein, dass die Einbindung in das Gelände tatsächlich nicht gut geglückt gewesen sei und die Planung auch formell an Fehlern gelitten habe.

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Nach dem neuen Konzept , der Zusammenfassung von zwei Baufenstern, auf dem Grundstück solle es nur noch ein großes Gebäude mit einem Ausmaß von rund zehn Mal 31 Meter geben, so Romstätter. Wesentliche weitere Änderung und ein großer wegfallender Kritikpunkt mit Blick auf die Nachbarn sei der Bau einer Tiefgarage. Dadurch können Stellplätze in mehr als ausreichender Zahl nachgewiesen werden. Die bereits gültigen Nutzungszahlen werden eingehalten, ebenso die Dachhöhe von 6.40 Meter. Durch die geringere Dachneigung von 18 Grad (zulässig wären 9,50 Meter) was, so Romstetter einen Vorteil für die Nachbarn nannte.

Zu Wort kamen mit Zustimmung des Gremiums auch die beiden Eigentümer Thomas und Max Graber. Sie führten aus, dass sie sich aufgrund der Vorgeschichte in Zusammenarbeit mit Architekt Romstetter, Städteplaner der Gemeinde, auf ein völlig neues Konzept eingelassen haben. Das lange Gebäude schaffe ausreichend Freiraum zu allen Nachbarn. Die Tiefgarage könne verwirklicht werden, weil ohnehin das gesamte Gebäude in einem Zug unterkellert werde. Insgesamt, so Thomas Grabe sei man von der Idee der größtmöglichen Ausnutzung der Wohnfläche abgekommen. Künftig wolle man eine höheren Wohnqualität mit insgesamt sechs Wohneinheiten bieten. Für das Gremium war mehrheitlich die neue Konzeption der Zusammenfassung von zwei Grundstücken nördlich der Sommerstraße (nach dem Eckgrundstück an der Endorfer Straße) vorstellbar. Die Verwaltung wurde beauftragt, wie verfahrenstechnisch weiter vorgegangen werden soll. Es erscheine sinnvoll, das alte Verfahren zu beenden und ein neues zu starten.

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