Nachruf

Trauer um Simon Frommwieser aus Rimsting

Simon Frommwieser.
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Simon Frommwieser.
  • vonHans Thümmler
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Im Alter von 89 Jahren ist in Rimsting Simon Frommwieser gestorben. Frommwieser setzte sich in seinem Ehrenamt als Gemeinderat 24 Jahre für öffentliche Belange ein. Dafür wurde er mit der Bürgermedaille geehrt.

Rimsting – Im Alter von 89 Jahren ist nach längerer Krankheit aber dennoch überraschend der bekannte Rimstinger Bürger Simon Frommwieser verstorben. Für seine Verdienste als Gemeinderat in 24 Jahren wurde er zu Lebzeiten mit der Bürgermedaille der Gemeinde Rimsting geehrt. Aufgrund der Corona-Epedemie findet die Urnenbeisetzung am Freitag, 15. Januar, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Rimsting statt.

In Rimsting aufgewachsen

Simon Frommwieser wuchs im Ort auf und ließ sich zum Zimmerer ausbilden. Im Oktober 1953 heiratete er seine Frau Irmgard, die in der Bäckerei Schellerer tätig gewesen war und die als Heimatvertriebene aus Schönlanke bei Stettin (heute Polen) stammte. Das Paar bekam drei Kinder, ein Mädchen und zwei Buben. Die Familie wohnte zuerst im Ortsteil Westernach, bis sie 1964 das Gebäude gegenüber dem heutigen Kulturbahnhof von der Bundesbahn erwerben konnte.

Ab 1956 bei der Bundesbahn gearbeitet

Sein beruflicher Werdegang führte Frommwieser 1956 ebenfalls zur Bundesbahn, wo er als Wagenputzer, Arbeiter im Gleisbaudienst und Schrankenwärter viele Stationen durchmachte. Zuletzt, bis zum Ruhestand 1978, war er als Beamter im Gepäck- und Expressgutladedienst in Prien und Rosenheim tätig.

25 Jahre als Stegwart aktiv

25 Jahre lang kümmerte sich Simon Frommwieser als Stegwart um den gemeindlichen Seglerhafen in Schafwaschen. Aber auch um die örtlichen Vereine erwarb sich Frommwieser große Verdienste, so als Abteilungsleiter der Stockschützen. Unter seiner Regie wurde das Heim für die Stockschützen bei den Asphaltbahnen in Westernach gebaut.

Ansonsten war Holzspalten eine seiner liebsten Beschäftigungen, aber auch den Wald seines Bruders Josef zu durchforsten. th

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