Rimsting: Lernen, Toben, Spielen in neuen Räumen

Bei der Segnung des Kreuzes (von links): Cornelia Gaiser (links), Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei, die Leiterin der Gemeindebücherei Maria Strobl, Bürgermeister Andreas Fenzl, die Leiterin des Kinderhorts Barbara Mittermeier-Mößner und der evangelische Pfarrer Mirko Hoppe. Nicht auf dem Bild ist die zweite Kinderhortleiterin Karin Streit.
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Bei der Segnung des Kreuzes (von links): Cornelia Gaiser (links), Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei, die Leiterin der Gemeindebücherei Maria Strobl, Bürgermeister Andreas Fenzl, die Leiterin des Kinderhorts Barbara Mittermeier-Mößner und der evangelische Pfarrer Mirko Hoppe. Nicht auf dem Bild ist die zweite Kinderhortleiterin Karin Streit.

Der neue Kinderhort und die Bücherei in Rimsting wurden Corona bedingt im kleinen Kreis jetzt offiziell eröffnet und gesegnet. Nach Abzügen von staatlichen Zuschüssen blieben der Gemeinde Investitionskosten von rund einer Million Euro.

Rimsting – Eigentlich hätte die Gemeinde Rimsting die Einweihung von Kinderhort und Bücherei gerne mit den Kindern und deren Familien groß gefeiert. Die zweite Corona-Welle warf jedoch noch mal alles über den Haufen. Deshalb fand die offizielle Eröffnung und Segnung des Gebäudes in ganz kleinem Rahmen statt.

Neben den Vertretern der Pfarreien waren nur Bürgermeister Andreas Fenzl, die Leiterinnen des Kinderhorts, Karin Streit und Barbara Mittermeier-Mößner sowie die Leiterin der Gemeindebücherei Maria Strobl anwesend.

Cornelia Gaiser, Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei, und der evangelische Pfarrer Mirko Hoppe nahmen die Segnung in einem würdigen Akt vor. Ein Kreuz, das die Rimstinger Firma Magma Glasdesign der Gemeinde für das neue Gebäude stiftete, wird jetzt einen schönen Platz im Haus finden.

Der Betrieb des Kinderhorts startete mit dem Schulbeginn am 8. September. Eine Woche später öffnete die Bücherei ihre Tore.

Der Gemeinderat habe mit der Zustimmung zu diesem Gebäude eine gute Entscheidung getroffen, hieß es bei der Eröffnung unter anderem. Zu den Gesamtkosten von rund 2,2 Millionen Euro gewährte der Freistaat Bayern einen Zuschuss von 1,2 Millionen Euro. Der Gemeinde bleiben etwa eine Million Euro an Ausgaben.

Aktuell werden rund 60 Kinder im Hort betreut, das sind bereits zehn mehr als geplant. Die Gemeinde will den Schulkindern am Nachmittag eine angenehme Atmosphäre zu bieten, wo sie Hausaufgaben erledigen und lernen können, aber auch ausreichend Gelegenheit zum Spielen, Toben und Entspannen haben. Die ersten Eindrücke und Rückmeldungen zeigen, dass dies gelungen ist.

Der Bürgermeister sprach bei der Eröffnung lobende Worte: „Den Erzieherinnen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hort möchte ich ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Start und ihre engagierte Arbeit aussprechen. Auch bei den Damen des Büchereiteams, Maria Strobl, Eva Feichtner und Katrin Drögsler, möchte ich mich für die vielen ehrenamtlichen Stunden, die die neue Bücherei bedeutet hat und noch weiter bedeutet, bedanken. Auch die Arbeit mit den Kindern in der Bücherei – egal ob aus dem Hort oder der Grundschule – ist ein tolles Angebot.“

Für die Zukunft sprach Fenzl die Hoffnung aus, dass der Betrieb fortgeführt werden kann und alle gut über die Corona-Zeit kommen.

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