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"Rimsting kriegt ihn nicht mehr"

Irgenwann soll der "König-Ludwig-Pavillon" am Bahnhof in die Hand der Marktgemeinde übergehen. Der Zeitpunkt ist allerdings ebenso offen wie die Nutzung des geschichtsträchtigen Bauwerks.

Prien - "Königlich bayerisch heiraten" durch eine Verlegung des Standesamtes schlug Günther Krumrey als mögliche Nutzung des Pavillons in der Bürgerversammlung (wir berichteten bereits) im großen Kursaal vor. Der frühere Marktgemeinderat sowie Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins erinnerte an dahin gehende Überlegungen vor einigen Jahren.

"Rimsting würde ihn zurücknehmen", berichtete Krumrey von Informationen aus der Nachbargemeinde. Der Pavillon hatte König Ludwig II. gedient, wenn der mit dem Zug aus München kam, um seine Schlossbaustelle auf der Herreninsel zu besuchen. Er stand seinerzeit am Rimstinger Bahnhof und wurde erst später nach Prien verlegt. Krumrey rief dazu auf, "weiter den Erwerb von Seiten der Gemeinde zu betreiben".

Bürgermeister Jürgen Seifert berichtete von einer festen Zusage von Günther Pichler, Regionalbereichsleiter der "DB Station & Service", bei einem Ortstermin vor Wochen, den Pavillon für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Allerdings sei es sehr teuer, die viele Technik im Gebäude zu verlegen. Allein ein "Durchschuss" unter den Gleisanlagen, um alle Kabel in ein Gebäude auf der Ostseite des Bahnhos zu verlegen, würde Seifert zufolge wohl 200000 Euro kosten.

Deshalb sei die Gemeinde darauf angewiesen, zu warten, bis die Bahn das möglich machen könne - ebenso wie auf die Inbetriebnahme der beiden Aufzüge an den Bahnsteigen.

"Wir bekommen ihn", versprach Seifert, dass der Pavillon den Prienern irgendwann wieder zur Verfügung stehen wird. "Die Frage ist nur: wann?" Und: "Rimsting kriegt ihn nicht mehr." db

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