Nachruf

Rimsting: Große Trauer um Wolfgang Stögmüller

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Nachruf: Im Alter von 60 Jahren ist in Rimsting Wolfgang Stögmüller verstorben. In kirchlichen Gremien hatte er sich sehr verdient gemacht.

Rimsting – Groß war die Trauer in der Pfarrgemeinde und der politischen Gemeinde Rimsting über den plötzlichen Tod von Wolfgang Stögmüller im Alter von erst 60 Jahren. Der bekannte und beliebte Bürger hat sich in den kirchlichen Gremien sehr verdient gemacht.

Die Trauerfeier für den Verstorbenen fand unter großer Anteilnahme und unter strenger Einhaltung der Corona-Bestimmungen vor der Beerdigung bei einem Feldgottesdienst östlich des Friedhofsgeländes statt.

In ihrem Nachruf am Grab erinnerte die Zweite Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Lidwina Schwaiger, dass Stögmüller zusammen mit anderen Helfern aus der Pfarrgemeinde zuletzt an der Gestaltung der Erntedankkrone gearbeitet habe. Gegen Schluss dieser Arbeiten erlitt er eine Gehirnblutung, sodass ihn auch ärztliche Kunst nicht mehr retten konnte.

Jetzt könne nur noch Gott Dank gesagt werden, dass Stögmüller die Pfarrei in so vielfältiger Weise bereichert habe. Egal ob es als treibende Kraft des Pfarrfestes, der Ordnerdienst oder bis zuletzt noch die Erntekrone gewesen sei, die Gemeinde konnte darauf zählen, dass er für alle Aufgaben zur Stelle stand, so Schwaiger.

„Wir kannten ihn als aufrichtigen, hilfsbereiten, humorvollen Menschen, der auch keine Scheu davor hatte, Kritik zu äußern und dadurch so manche der Sitzungen des Pfarrgemeinderates wieder auf wesentliche Punkte lenkte.“ Aber auch als Mitglied des Kirchenchores und der Kirchenverwaltung habe er dazu beigetragen, das Leben der Pfarrgemeinde lebendig zu gestalten, sagte Schwaiger.

Der gebürtige Niederbayer aus Landau an der Isar kam auf Umwegen nach Rimsting. Der Zufall wollte es, dass die seit ihrem vierten Lebensjahr in Rimsting wohnende spätere Ehefrau Elisabeth bei einem Ausflug nach Memmingen, den seinerzeit in München tätigen Schreinermeister Wolfgang Stögmüller kennen und lieben lernte. 1994 heiratete das Paar und zog nach Rimsting. Zwei Kinder, Jakob und Vreni, wurden dem Ehepaar geschenkt.

Seit 2014 war Wolfgang Stögmüller zweiter Vorsitzender der Unparteiischen Wählergemeinschaft (UWG) Rimsting. Vorsitzender Raimund Feichtner dankte ihm mit einer Blumenschale für seinen Einsatz für Rimsting am Grab. Dem Niederbayern sei Rimsting zur wirklichen Heimat geworden, sagte Feichtner.

Hans Pichler würdigte Stögmüller für die Chorgemeinschaft Rimsting für seinen großen Einsatz im musikalischen Bereich. Er hinterlasse eine große Lücke.

Den Gottesdienst gestalteten Kaplan Pater Josy und Gemeindereferent Werner Hofmann unter Mitwirkung des Kirchenchors. Am Grab sang die Gesangsgruppe Rimsinger dem Ehemann ihrer Mitsängerin Elisabeth und auch ihrem Fan und Freund ein Abschiedslied. th

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