GRUND- UND MITTELSCHULE SIEGSDORF

Rektorin Johanna Lechner verabschiedet

Der Lehrer-Chor nahm von seiner scheidenden Rektorin Johanna Lechner (vorne rechts mit Konrektor Franz Wögerbauer) mit einem selbst getexteten Lied Abschied. Krammer

Nach drei Jahren als Rektorin der Grund- und Mittelschule Siegsdorf wurde Johanna Lechner in den Ruhestand verabschiedet.

Siegsdorf – Konrektor Franz Wögerbauer ging in seiner Rede nicht nur auf die gemeinsame Arbeit ein, sondern brachte auch viele Aspekte der schwierigen Arbeit im Spagat der Interessen von Schülern, Eltern, Lehrern und deren unterschiedlichen Erwartungen zur Sprache, die gemeinsam zu bewältigen waren. Er bedankte sich bei der „Kollegin mit dem dicken Fell“ für gute Zusammenarbeit.

Die Bläserklassen der Grundschule unter ihrer Leiterin Andrea Reisinger und Ziachspieler Hannes Maier sorgten für die musikalische Gestaltung der Feier. Schulamtsdirektor Otto Mayer dankte Lechner für über 40 Jahre Arbeit an und mit jungen Menschen im Landkreis Traunstein und blickte auf ihren beruflichen Werdegang zurück, der nach Abitur und Studium 1976 in Tacherting begonnen hatte. Nach der Hochzeit und der Gründung einer Familie blieb sie ab 1997 für längere Zeit in Trostberg, wo sie 2007 zur Konrektorin ernannt wurde. „Nebenbei“ arbeitete sie auch noch als Betreuungslehrerin und Beratungsrektorin.

Mayer freute sich, dass sich die Grund- und Mittelschule unter ihrer Leitung und dank ihres sehr menschlichen Führungsstils weiter als beliebte und gefragte Mittelschule etablieren konnte.

In einer sehr persönlich gestalteten Rede verabschiedete sich Bürgermeister Thomas Kamm von der Rektorin, die „mit Enthusiasmus und Feingefühl die Verantwortung für über 50 Lehrkräfte übernommen“ habe.

Der Elternbeirat überreichte ein Abschiedspräsent und zwei Schülersprecherinnen die Grüße aller Klassen in Form eines selbst gebundenen Buches.

Ein fast 30-stimmiger Chor der Lehrer hatte mit einem selbst gedichteten Lied zur Melodie des bekannten „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ gute Ratschläge für einen entspannten Ruhestand parat. Lechner blickte zufrieden auf „drei arbeitsreiche, aber auch sehr schöne Jahre“ zurück.

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