Reit im Winkl: Ja zu Hackschnitzelanlage, obwohl Standort kritisiert wird

Reit im Winkl –. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Reit im Winkl ging es unter anderem um einen Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Hackschnitzelbunkers und eines Befüllungsbunkers für die Hackschnitzelheizung auf einem Grundstück in Altblindau.

An der südöstlichen Seite des Anwesens soll ein Befüllungsbunker mit drei mal drei Meter Größe für die Hackschnitzelheizung angebaut werden.

Außerdem ist ein Hackschnitzelbunker mit den Maßen 3,5 mal zehn Meter geplant, der nicht unmittelbar an das Gebäude anschließt, weil eine drei Meter breite Durchfahrt zur Befüllung freigehalten werden soll. Das Ganze soll mit einem Pultdach überdacht und die Außenwände mit Holzbohlen in Lamellenform verschalt werden. Laut Antragsteller ist es aus statischen Gründen nicht möglich, das Vorhaben im bestehenden landwirtschaftlichen Teil des Anwesens zu verwirklichen.

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Lediglich Gerhard Grünbacher (Freie Wähler) wollte dies nicht gelten lassen und machte konkrete Vorschläge für eine Integration in das Anwesen ohne allzu großen Aufwand. Auch Georg Speicher (Freie Wähler) sprach sich gegen einen Anbau aus, er sieht dadurch das Ortsbild massiv beeinträchtigt. Die Befürworter meldeten sich nicht zu Wort. Der Gemeinderat erteilte dem Antrag auf Vorbescheid schließlich mit 8:5-Stimmen das gemeindliche Einvernehmen. Dies galt auch für die vorliegende Abweichung von den Bestimmungen der gemeindlichen Baugestaltungssatzung hinsichtlich der Dachform, die anstatt eines hier vorgesehenen Pultdachs eigentlich ein Satteldach vorschreibt. sh

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