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Zuschauer klatschen Zugabe herbei

Zwei-Länder-Konzert in Reit im Winkl: Das bekamen die Zuschauer alles geboten

Gemeinsam auf der Bühne spielten die Musikkapellen aus Kössen und Reit im Winkl zum Abschluss ihres Doppelkonzerts im Festsaal.
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Gemeinsam auf der Bühne spielten die Musikkapellen aus Kössen und Reit im Winkl zum Abschluss ihres Doppelkonzerts im Festsaal.
  • VonJosef Hauser
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Die zahlreichen Besucher des Festsaals in Reit im Winkl haben ein Konzert der etwas anderen Sorte geboten bekommen. Zwei Musikkapellen sind aufgetreten und haben das Publikum begeistert.

Reit im Winkl – Erstklassige Blasmusik in ihrer ganzen Bandbreite wurde beim tirolerisch-bayerischen Doppelkonzert der Musikkapelle Kössen und der Musikkapelle Reit im Winkl im Festsaal geboten. Die zahlreich erschienenen Besucher spendeten reichlich Beifall für die vielfältigen und abwechslungsreichen Auftritte.

Die Musikkapelle Kössen, unter der Leitung von Martin Scharnagl, startete flott in ihr Programm mit dem „Kitzbüheler Standschützenmarsch“. Es folgte der erfrischende „Kaiserin Sissi-Marsch“, ebenso ein sehr beliebter Titel bei vielen Blasorchestern. Eine besondere Bewandtnis hat es mit der folgenden Polka „Unser Bänkchen“: Diese hatte der Komponist Norbert Gälle als Gast eines Online-Konzerts in der Corona-Zeit an die Musikkapelle Kössen geschickt.

Scharnagels Polka ist europaweit ein Hit

Ein Genuss war es auch, dem weltweit gespielten „Florentiner Marsch“ zuzuhören, komponiert von Julius Fucik im Jahr 1907. Nicht enden wollte der Applaus bei „The Power of Love“, einem ehemaligen Nummer-eins-Hit in Großbritannien. Dieser galt insbesondere dem dabei meisterhaft gespielten Trompetensolo von Hansi Schweinester.

Ein Höhepunkt des Auftritts der Musikkapelle Kössen war auch die von ihrem Kapellmeister Scharnagl komponierte Polka „Von Freund zu Freund“. Sie wurde in kürzester Zeit zum Hit und hat sich europaweit in vielen Blasorchestern einen fixen Platz im Repertoire gesichert. Scharnagel ist auch Gründer und Leiter der international bekannten Blasmusikformation Viera Blech.

Eine musikalische Reise in die Schweiz

Von der Musikkapelle Reit im Winkl unter der Leitung von Sebastian Krause wurden die Zuhörer mit dem schneidigen Marsch „Unter dem Sternenbanner“, von John Philip Sousa begrüßt. Anna Speicher, die mit Sabrina Ehnle charmant durch das Programm führte, sagte, dass der Marsch 1987 von US-Präsident Ronald Regan zum amerikanischen Nationalmarsch erklärt wurde. In dem folgenden Stück „Im Reich der Dolomiten“, erzählt der Südtiroler Komponist Gottlieb Veit in eindrucksvollen musikalischen Bildern von seiner Heimat.

Weiter ging die musikalische Reise in die Schweiz mit dem Stück „Ein Leben lang“ von den Fäaschtbänklern. Von den Ansagerinnen erfährt man, dass diese Schweizer Band ihnen bei ihrem Auftritt beim Gaufest in Schleching so gut gefallen hat, dass die Musikkapelle Reit im Winkl zwei Lieder von ihnen in ihr Repertoire mit aufgenommen hat. Als feurig, temperamentvoll, rasant, lebhaft und aufregend beschrieben sie die weiter gespielte Parodie „Wild Wild Bohemia“ von Alexander Pfluger.

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Zur von den Besuchern herbei geklatschten Zugabe kamen auch die Musikanten aus Kössen auf die Bühne zum gemeinsamen Finale dieses eindrucksvollen und freundschaftlichen Konzerts. Dem oft als eine der bayerischen Hymnen bezeichneten „Tölzer Schützenmarsch“ folgte als Kontrast dazu das Stück „Dem Land Tirol die Treue“. Das gespielte Lied „Is scho still uman See“ war ein würdiger Abschluss dieses gelungenen Abends.

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