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Erste Hauptversammlung nach zwei Jahren

Verbiss in Reit im Winkl zu hoch - Jagdgenossenschaft erhöht den Abschlussplan

Unverändert bilden sie den Vorstand: (von links) der Stellvertretende Vorsitzende Stefan Klauser, die Schriftführerin Angelika Geisreiter, die Kassiererin Michaela Breitwieser und der Vorsitzende Stefan Bichl.
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Unverändert bilden sie den Vorstand: (von links) der Stellvertretende Vorsitzende Stefan Klauser, die Schriftführerin Angelika Geisreiter, die Kassiererin Michaela Breitwieser und der Vorsitzende Stefan Bichl.
  • VonLudwig Flug
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Nachdem in den vergangenen zwei Jahren keine Hauptversammlung stattfand, hatten die Jagdgenossen einiges zu besprechen. Unter anderem ging es um den zu hohen Verbiss und den Ausflug.

Reit im Winkl – Der Vorsitzende der Jagdgenossen, Stefan Bichl, freute sich, Bürgermeister Matthias Schlechter und den Jagdpächter Roman Speicher bei der jüngsten Jahresversammlung im Hotel Theresenhof begrüßen zu dürfen. Unter den Anwesenden waren die Jäger Franz Windbichler und Florian Brandl, der Bauernobmann Graz Speicher und der Kreisbauernobmann Sebastian Siglreitmayer.

Bichl beschrieb die großen Einschränkungen, die die Pandemiejahre brachten. Besonders die Jahre 2019 und 2020 gestalteten sich für alle schwierig, vor allem wenn Ausschusssitzungen, Versammlungen oder Veranstaltungen anstanden. Diese konnten allenfalls unter erschwerten Hygieneauflagen stattfinden. Weil der Bayerische Bauernverband aufrief, nur in dringenden Fällen die Jagdversammlungen abzuhalten, gab es auch in der Jagdgenossenschaft Reit im Winkl 2020 und 2021 keine Hauptversammlungen. Es blieb bei drei Ausschusssitzungen.

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Ein wichtiger Anlass für die Versammlung der überregionalen Arbeitsgemeinschaft Jagdgenossenschaft waren die Neuwahlen im September 2020. Auf der damaligen Tagesordnung standen Themen wie das neu eingeführte Amt des Datenschutzbeauftragten, die afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen sowie der Wolf.

Als im April 2021 Josef Gambs und Andreas Dögerl von den Staatsforsten, Jagdpächter Speicher und der Vorsitzende Bichl die Daten für das forstliche Verbissgutachten aufnahmen, erwies sich der Verbiss als immer noch „zu hoch“. Das ist die dritte von vier Stufen der Skala. Der darauf um vier Stück erhöhte Abschussplan wurde vom Hegeringleiter geprüft und genehmigt.

Speicher gab den Abschussbericht für die Jahre 2021/2022. Kassiererin Michaela Breitwieser berichtete ein ausgeglichenes Kassenergebnis über die Jahre 2020 bis 2022. Den Pachtschilling – das Entgelt für die Jagdpacht – möchte der Vorstand der Jagdgenossenschaft für einen Ausflug verwenden. Ob der nach Karpfham zu der Rottalschau, einer Landwirtschaftsausstellung, oder zum Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest führen wird, ist noch nicht entschieden. VN

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