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Technikgebäude genehmigt

Reit im Winkl stimmt Antrag für ein Bauwerk zur Trinkwasseraufbereitung in Entfelden zu

Auf dem Grundstück an der Bundesstraße gegenüber der Einfahrt zum Ötzleiter-Anwesen plant der Wasserbeschaffungsverband Entfelden das Technikgebäude.
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Auf dem Grundstück an der Bundesstraße gegenüber der Einfahrt zum Ötzleiter-Anwesen plant der Wasserbeschaffungsverband Entfelden das Technikgebäude.
  • VonJosef Hauser
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Um den neuesten Hygienestandarts zu entsprechen, möchte der Trinkwasserbeschaffungsverband Entfelden eine UV-Desinfektionsanlage bauen. Diesem Vorhaben stimmte nun auch die Gemeinde zu.

Reit im Winkl – In der vergangenen Sitzung des Gemeinderats Reit im Winkl, stimmte dieser einem Bauantrag des Wasserbeschaffungsverbands Entfelden auf Neubau eines Technikgebäudes zur Trinkwasseraufbereitung mit Carport zu. Das Grundstück befindet sich gegenüber der Einfahrt von der Bundesstraße zum Ötzleiter-Anwesen.

Der Wasserbeschaffungsverband betreibt eine eigene Trinkwasserversorgungsanlage in Reit im Winkl. An der Anlage ist der gesamte Ortsteil Entfelden mit etwa 110 Anwesen angeschlossen. Die Quellfassung liegt im Bereich Rabengschöß östlich der Gemeinde. Bisher kann das Trinkwasser ohne weitere Behandlung und Aufbereitung direkt in den Hochbehälter am Walmberg oberhalb von Entfelden eingespeist werden.

Caport vorerst nicht genehmigt

Um die Versorgungssicherheit wesentlich zu verbessern und den heutigen hygienischen Anforderungen an eine Trinkwasserversorgungsanlage gerecht zu werden, ist eine Vorbehandlung des Rohwassers mittels einer UV-Desinfektionsanlage unabdingbar. Dies wird mittlerweile vom Gesundheitsamt Traunstein gefordert und stellt die einfachste Art der Behandlung dar.

Im Erdgeschoss des Technikgebäudes mit den Maßen 6,8 mal 5,3 Meter wird die Elektro-, Mess-, Regel- und Steuertechnik untergebracht sowie Lagermöglichkeiten für Geräte. Im Anschluss an das Gebäude soll ein überdachter Carport erstellt werden, um das Fahrzeug des Wassermeisters bei den Wartungsarbeiten unterstellen zu können.

Das Grundstück befinde sich im Außenbereich, und das Vorhaben sei daher privilegiert, wenn es der öffentlichen Versorgung mit Wasser diene, erläuterte Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU). Allerdings beschränke sich die Privilegierung nur auf die Wasseranlagen, deshalb habe das Landratsamt den Planer bereits aufgefordert, den Carport aus den Plänen herauszustreichen. Außerdem erfolge noch eine technische Prüfung der Planung durch das Landratsamt.

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Vom Landratsamt werde eine Rückbauverpflichtungserklärung für den Fall der dauerhaften Nutzungsaufgabe gefordert, so der Bürgermeister weiter. Für die Zufahrt sei die Eintragung eines Geh- und Fahrtrechts notwendig. Darüber hinaus müsse noch ein Plan eingereicht werden hinsichtlich Höhenlage des Gebäudes und bemaßtem Urgelände. Der Eingang der Unterlagen könne jedoch wegen Fristablaufs für die Beschlussfassung nicht abgewartet werden.

„Die Verwaltung ist allerdings der Auffassung, dass es sich um ein notwendiges Vorhaben handelt“, sagte Bürgermeister Schlechter. Das Landratsamt werde die geforderten Unterlagen vor der Genehmigung entsprechend prüfen. Der Gemeinderat erteilte dem Bauantrag einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Ob auch der Carport genehmigt wird, entscheidet dann das Landratsamt.

/AN

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