Reit im Winkl: Josef Heigenhauser zum Altbürgermeister ernannt

Die Urkunde zum Ehrentitel „Altbürgermeister“ überreichte Bürgermeister Matthias Schlechter (links) an Josef Heigenhauser.
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Die Urkunde zum Ehrentitel „Altbürgermeister“ überreichte Bürgermeister Matthias Schlechter (links) an Josef Heigenhauser.

Zwölf Jahre die Geschicke der Gemeinde Reit im Winkl geleitet: Der Gemeinderat hat dem ehemaligen Bürgermeister Josef Heigenhauser den Titel „Altbürgermeister“ verliehen. Coronabedingt gab es keine öffentliche Feier.

Von Josef Hauser

Reit im Winkl – Josef Heigenhauser, von 2008 bis April 2020 zwölf Jahre lang Erster Bürgermeister der Gemeinde Reit im Winkl, ist jetzt „Altbürgermeister“. Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) verlieh ihm in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats im Festsaal diese Ehrenbezeichnung und überreichte ihm eine Urkunde.

Der neugewählte Gemeinderat hatte in seiner ersten Sitzung am 12. Mai einstimmig beschlossen, Heigenhauser mit diesem Ehrentitel zu würdigen. Die öffentliche Verleihung habe sich heuer Corona bedingt als schwierig erwiesen, sagte Bürgermeister Matthias Schlechter.

In einer für Reit im Winkl durchaus schwierigen Zeit habe sich Josef Heigenhauser dazu entschlossen, für die Freien Wähler bei der Kommunalwahl 2008 für das Amt des Ersten Bürgermeisters von Reit im Winkl gegen den damaligen Amtsinhaber Fritz Schmuck (Neue Liste) zu kandidieren. „Ich möchte an dieser Stelle Dir, lieber Sepp, meinen höchsten Respekt aussprechen, und zwar für den Schneid, für das Amt im Jahr 2008 anzutreten, wie auch für die Amtsführung, die ich in diesen Jahren miterlebt habe“, betonte Schlechter in seiner Laudatio.

„Du hast Reit im Winkl mit Würde angeführt, großen Einsatz vorgelebt und auch schwierige Zeiten erlebt, Dich aber nie beschwert. Du hast auch ausgehalten, wenn die Sympathiewerte einmal sanken, wenn Entscheidungen unpopulär waren, aber für Reit im Winkl den besseren Weg darstellten“, lobte Bürgermeister Schlechter.

„Ich nehme den Ehrentitel gerne an“, sagte Josef Heigenhauser. „Ich sehe ihn als großes Zeichen der Anerkennung auch für den gesamten Gemeinderat und die Mitarbeiter in der Verwaltung und im Bauhof, die mich in meiner immer Arbeit hervorragend unterstützt haben.“

Er werde den Titel mit Stolz tragen, versicherte der neue Altbürgermeister abschließend.

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