Reit im Winkl: Bergwacht und Forst üben gemeinsam den Ernstfall

Eine gute Zusammenarbeit von Bergwachtlern und Forstbediensteten gab es bei der Rettungsübung.
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Eine gute Zusammenarbeit von Bergwachtlern und Forstbediensteten gab es bei der Rettungsübung.

„Abgestürzter Forstarbeiter mit Kopf- und Thoraxverletzungen im Forstdienstbereich Seegatterl!“ Dies war die Ausgangslage für die jährlich beim Forst vorgeschriebene Rettungsübung der Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl. Sie ist wichtig für die Arbeitssicherheit der Waldarbeiter.

Reit im Winkl – Bei der Übung im Forstdienstbereich Seegatterl war es Aufgabe der Bergwachtmitglieder, die medizinische Versorgung durchzuführen und den Abtransport zu ihrem Rettungsfahrzeug vorzunehmen. Erörtert wurden bei der Übung in Zusammenarbeit von Bergwacht und Forst auch die Gefahrenquellen bei der Forstarbeit.

Bei der Abschlussbesprechung bedankte sich Forstbetriebsleiter Paul Höglmüller vom Forstbetrieb Ruhpolding für den Einsatz der Bergwacht bei Forstunfällen. Forstwirtschaftsmeister Kajetan Förg lobte die Beteiligten für den schnellen Ablauf der Übung und die ruhige Abwicklung der Bergung. Bergwacht-Bereitschaftsleiter Peter Wlach stellte die gute Zusammenarbeit von Bergwachtlern und Forstbediensteten heraus.

Forstarbeit ist gefährlich

Forstarbeit sei gefährlich, sie finde oft in steilem Gelände statt und vor allem die Fällung sei nicht immer einfach. Darin waren sich die Übungsteilnehmer einig. Sie appellierten an die Wanderer, Absperrungen wegen laufender Forstarbeiten zum Selbstschutz dringend zu beachten. Wichtig für die Forstarbeiter sei es, zu wissen, wie bei einem Unfall der Notruf abzusetzen sei und wo sich der nächstgelegene Rettungstreffpunkt befinde. sh

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