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GEMEINDERAT STIMMT BAUANTRAG MEHRHEITLICH ZU

Reit im Winkl: Aus Laden soll Wohnfläche werden

In diesem Wohn- und Geschäftshaus an der Weitseestraße soll im Obergeschoss eine Laden- in eine Wohnfläche umgewandelt werden.
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In diesem Wohn- und Geschäftshaus an der Weitseestraße soll im Obergeschoss eine Laden- in eine Wohnfläche umgewandelt werden.

Mit einem Bauantrag auf Einbau einer Wohnung und Überdachung der Tiefgaragenrampe eines bestehenden Wohn- und Geschäftshauses an der Weitseestraße befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Reit im Winkl – Derzeit befindet sich im Dachgeschoss eine Wohneinheit, eine weitere soll nun im Obergeschoss auf der bisherigen Ladenfläche entstehen. Nach Auskunft von Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) befindet sich das Anwesen im Innenbereich gemäß den Bestimmungen des Baugesetzbuches. Das Gebäude sei außerdem im Geltungsbereich der gemeindlichen Fremdenverkehrssatzung, welcher zufolge zwei Wohneinheiten pro Anwesen zulässig seien. Gemäß der den Unterlagen beiliegenden Stellplatzberechnung seien acht Stellplätze nachzuweisen, erläuterte Schlechter weiter. Zur Verfügung stünden zwölf Tiefgaragenstellplätze und vier Stellplätze im Außenbereich. Zwei Tiefgaragenstellplätze seien bereits für das Bauvorhaben zur Erweiterung der Gaststätte „Dorfratsch“ nachgewiesen, daher stünden hier tatsächlich nur zehn Plätze zur Verfügung, diese seien aber ausreichend. Des Weiteren solle die Tiefgaragenzufahrt auf eine Länge von elf Metern überdacht werden. Das Hauptgebäude verfüge schon über eine Vielzahl von verschiedenen Dachflächen und –ausführungen. Daher sei eine weitere Überdachung, noch dazu in der beantragten Länge, kritisch zu sehen, so der Bürgermeister.

Nur Satteldächer mit mittigem First zulässig

Darüber hinaus sei eine Abweichung von der Bestimmung der gemeindlichen Baugestaltungssatzung notwendig, nach der nur Satteldächer mit mittigem First zulässig seien. Die Überdachung solle auf die bestehende Betonmauer aufgesetzt werden. Die Betonmauer sei so nah an der Grundstücksgrenze zum benachbarten Anwesen an der Gartenstraße, dass auf dieser Seite nur ein Dachüberstand von 25 Zentimetern möglich sei.

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Gerhard Grünbacher (Freie Wähler) fand das Vorhaben wegen zu vieler verschiedener Dachflächen für nicht genehmigungsfähig. Der Gemeinderat erteilte dem Bauantrag schließlich mehrheitlich bei vier Gegenstimmen das gemeindliche Einvernehmen und stimmte zugleich der hier vorliegenden Abweichung von der gemeindlichen Baugestaltungssatzung hinsichtlich Satteldach mit mittigem First zu.

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