Reicher Kindersegen im vergangenen Jahr für Markt Grassau

Beim Neugeborenen-Treffen freute sich Bürgermeister Rudi Jantke (links) über den reichen Kindersegen in Grassau. Eder
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Beim Neugeborenen-Treffen freute sich Bürgermeister Rudi Jantke (links) über den reichen Kindersegen in Grassau. Eder

Informationen über den Markt Grassau erhalten junge Eltern einmal jährlich beim Neugeborenen-Treffen, initiiert von der Familienstelle Grassau. Mitarbeiter der für Eltern relevanten Einrichtungen, Vereine und Institutionen stellten stellten den Wirkungskreis entsprechend beim Treffen im kleinen Heftersaal vor.

Grassau – Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 59 Geburten in Grassau, „ein erfreuliches Ergebnis“, so Bürgermeister Rudi Jantke in seinen Grußworten. Die Gemeinde halte viele wichtige Einrichtungen für die jungen Familien parat, angefangen von Krippen- und Kindergartenplätzen, aber auch den neuen Familientreff am Birkenweg mit wöchentlichem Treffen der Spielgruppe „Grassauer Hüpfer“. Zudem gebe es am Reifinger Badesee mit Kleinkindbereich und Matschbrücke auch für die Jüngsten Spiel- und Spaßmöglichkeiten.

Jantke verwies auf den neuen Kinderspielplatz am Birkenweg, der mit vielen neuen Spielgeräten auch für die Kleinen ausgestattet ist. Speziell für die Neugeborenen gebe es ein Begrüßungsschreiben mit wertvollen Informationen sowie die Möglichkeit, den Nachwuchs in der Zeitung abdrucken zu lassen.

Einige Geschenke hatte der Bürgermeister im Gepäck. So erhielten die frischgebackenen Eltern einen Gutschein für kostenlose Windelmüllsäcke bis zum zweiten Lebensjahr sowie einen 40-Euro-Gutschein, der in den Grassauer Geschäften mit Babyangeboten eingelöst werden kann. Diese Zusammenkunft solle aber auch dem gegenseitigen Kennenlernen dienen.

Für weitere Informationen standen Vertreterinnen der Spielgruppe, des Mutter-Kind-Turnens, des Kleidermarkts, des Spielzeugmarkts, der Bücherei, des Musikgartens und die Leiterinnen der Kindergärten von Grassau und Rottau und des Montessori-Hauses zur Verfügung.

Renate Götze und Margarete Kastner von der Familienstelle im Rathaus berichteten von ihrem speziellen Angebot, unter anderem von der Kochwerkstatt im März mit Informationen zur Ernährung im ersten Lebensjahr, dem Babysitterkurs im Juni, dem Kurs „Erste Hilfe am Kind“ im Juli, den Kindernachtflohmarkt und die Aktion Wunschbaum, bei welcher Wünsche von weniger gut situierten Kindern erfüllt werden.

Wie Margarete Kastner weiter ausführte, biete die Familienstelle aber auch Beratungen und schließe sich mit anderen Netzwerken zusammen. Zudem werden Babysitter und Tagesmütter vermittelt. Man kümmere sich auch um die Pflege der Liste „Soziales Netzwerk Achental“, die wiederum viele nützliche Tipps für die jungen Eltern beinhaltet.

Zu guter Letzt hatte auch die Grassauer Feuerwehr noch ein Anliegen. Alfred Körner wies auf die Notwendigkeit von Rauchmeldern hin. Im Brandfall können diese Leben retten. Ein Rauchmelder wurde den Eltern mit der Hoffnung, diese im Kinderzimmer zu montieren, überreicht.

Schließlich hob Feuerwehrvorsitzender Peter Ritzer die Arbeit der Aktiven hervor und appellierte an alle jungen Mütter und Väter, selbst über eine aktive Teilnahme an der Feuerwehrarbeit nachzudenken. tb

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