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Religiöser Roadtrip durch die Wüste

Regisseur des Films „Nicht ganz koscher“ kommt in Priener Kino

Der Jude Ben und der Beduine Abel machen sich aufgrund einer unglücklichen Aneinanderreihung von Ereignissen gemeinsam auf den Weg durch die Wüste Sinai.
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Der Jude Ben und der Beduine Abel machen sich aufgrund einer unglücklichen Aneinanderreihung von Ereignissen gemeinsam auf den Weg durch die Wüste Sinai.

Ein Roadtrip durch den Sinai, wie er absurder nicht sein kann: Der Film „Nicht ganz koscher – Eine göttliche Komödie“ ist ein ebenso turbulenter wie nachdenklicher Film um unterschiedliche Kulturen und der Frage nach Identität.

Prien – Der Regisseur des Films kommt ab Mittwoch, 26 Oktober, um 19.30 Uhr, zu Besuch in Mikes Kino in Prien.

In die Wüste geschickt hat sich Ben glatt selbst. Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie in Jerusalem zu entgehen, bietet er sich kurzerhand an, nach Alexandria zu fliegen, um die einst größte jüdische Gemeinde der Welt zu retten. Der fehlt nämlich dringend der zehnte Mann, um das Pessahfest zu begehen. Nachdem Ben zuerst das Flugzeug verpasst hat und dann auch noch in der Wüste Sinai aus dem Bus geflogen ist, wird Adel, ein mürrischer Beduine auf der Suche nach seinem entlaufenen Kamel, Bens letzte Hoffnung. Vorwärts geht es für beide Männer nur gemeinsam, aber wie vereint man ultraorthodoxe Religionspraktiken aus Brooklyn mit Beduinen-Pragmatismus aus dem Herzen der Wüste? Als auch noch das Auto den Geist aufgibt, geht es bald nicht mehr nur ums gemeinsame Essen, sondern ums nackte Überleben.

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Regie und Drehbuch dieser anrührenden Culture-Clash-Komödie verantworten Stefan Sarazin („Nitschewo“) und Peter Keller, die für das Drehbuch mit dem Titel „No Name Restaurant“ 2011 die Lola für den Deutschen Drehbuchpreis erhielten. Produzent Fritjof Hohagen von enigma film wurde im Mai für seine Leistung bei der herausfordernden Produktion mit dem Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet, zusammen mit seinen Mitproduzenten Stefan Sarazin und Peter Keller.

Die überwiegend in der Wüste Sinai spielende Komödie wurde an atemberaubenden Schauplätzen wie dem Wadi Rum in Jordanien gedreht, wo auch „Lawrence von Arabien“ und „Dune“ entstanden sind. Die größten Rollen besetzen Luzer Twersky, Haitham Ibrahem Omari und Makram Khoury. Die Altersfreigabe liegt bei sechs Jahren und der Film dauert 122 Minuten.

re/EW

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