Priens Kulturreferentin Karina Dingler ist Vermittlerin zwischen Künstlern und Gemeinde

Karina Dingler ist die neue Priener Kulturreferentin.
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Karina Dingler ist die neue Priener Kulturreferentin.

Prien – Die Marktgemeinde Prien hat seit zwei Monaten eine neue Kulturreferentin.

Karina Dingler folgt in dieser ehrenamtlichen Funktion Christoph Bach, der in der vorigen Legislaturperiode zuständig war.

Dingler ist schon immervielfältig an Kultur interessiert und freute sich deshalb in er konstituierenden Sitzung im Mai sehr über die Wahl des Marktgemeinderates.

Die 1969 in Traunstein geborene ÜWG-Gemeinderätin lebt seit 46 Jahren in Prien, ist seit 1997 glücklich verheiratet und hat in den Jahren 1986 bis 1989 eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht.

Neben dem Beruf interessiert sich Dingler auch für das Vereinsleben. So ist sie Mitglied in der Turnabteilung des TuS Prien, bei der örtlichen Arbeiterwohlfahrt, beim VdK, bei Greenpeace und beim Förderverein Schloss Amerang.

Ihr kommunalpolitisches Engagement begann 1996 mit dem Beitritt zur ÜWG. In der Gruppierung ist sie , nach einigen Jahren der Schriftführung seit nunmehr zehn Jahren die Organisationsleiterin für Veranstaltungen.

„Die Arbeit in der Vorstandschaft macht mir sehr viel Spaß, aber ich wollte mich noch ein bisschen mehr in die kommunale Politik einbringen, deshalb entschied ich mich für eine Kandidatur für den Marktgemeinderat.

Gleich nach der Wahl zur Referentin hat Dingler begonnen, sich mit Gesprächen bei der Prien Marketing GmbH und bei der Chiemsee Marina GmbH einzuarbeiten. Erste Kontakte hat sie mit Kleinkunsttreibenden und Kunstförderern gesucht, weitere Gespräche und Kontakte werden folgen.

„Kunst und Kultur bieten vielfältige Nischen, von denen ich manche jetzt erst richtig kennenlerne. Gerade in Prien haben wir dabei so viel zu bieten mit der Galerie im Alten Rathaus, mit dem Heimatmuseum, mit dem Kronasthaus und den vielen ansässigen Künstlern. Hier sehe ich auch die Aufgabe, dass ich als Vermittlerin zwischen Künstlern und Kleinkunsttreibenden sowie zwischen den gemeindlichen Tochterunternehmen und der Gemeindepolitik fungieren kann.“

Als Kulturreferentin erhoffe sie sich ein reges Interesse der Bevölkerung an allen kulturellen Angeboten. hoe

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