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Eine Woche im Leistungszentrum

Priener Schüler trainierten im Kielwasser der besten Ruderer Deutschlands

Die erfolgreiche LTG-Rudermannschaft mit (von rechts) Steuermann Julius Opperer, Andreas Niedermayer, Julius Hübl, Lukas Richters und Jona Reichold.
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Die erfolgreiche LTG-Rudermannschaft mit (von rechts) Steuermann Julius Opperer, Andreas Niedermayer, Julius Hübl, Lukas Richters und Jona Reichold.

Beim Landesfinale Rudern aller bayerischen Schulmannschaften hat das Team des Ludwig -Thoma-Gymnasiums einen dritten Platz nach Prien geholt.

Prien – Das Trainingslager Rudern hat am Priener Ludwig-Thoma-Gymnasium (LTG) eine sehr lange Tradition und geht weit in die Zeit von Bernd Mühlfriedel als Lehrer und Rudertrainer am LTG zurück. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass die Ruderer des LTG seit den 1990er Jahren eine Woche am Leistungszentrum für Rudern in Oberschleißheim trainieren, um dort einen letzten Schliff für das Landesfinale der Schulmannschaften zu bekommen.

Training trotz Hitze

Trotzdem hoher Temperaturen um 35 Gras wurde fleißig trainiert, denn am Ende der Trainingseinheiten winkte unter der Aufsicht der Lehrer und Trainer Martin Böswald und Elke Hein eine Erfrischung im kühlen Nass des Ruderkanals, der von seinen Farben gut und gerne an karibische Gewässer erinnert. Außerdem trainierte zeitgleich in der Woche die Ruder-U23-Nationalmannschaft, um sich auf die U23-Weltmeisterschaft in Varese vorzubereiten. Im Kielwasser der Besten der Besten Deutschlands zu trainieren war ein toller Ansporn für alle 20 LTG-Sportler.

Heiß ging es auch im Landesfinale her, alle teilnehmenden Boote kämpften ehrgeizig um die Plätze. Während Schulen mit unbedeutenderen Schulmannschaften heuer überwiegend sogar fernblieben, waren natürlich die Schwergewichte wie Dachau, Würzburg, Starnberg und Dießen in allen wichtigen Rennen vertreten. Vor allem in den Rennen, wo die Landessieger nach Berlin zum Bundesfinale fahren dürfen.

Beachtliche Ergebnisse erzielt

Dennoch erzielten die LTG-Schüler beachtliche Ergebnisse. Die Mädchen und die Jungen der Wettkampfklasse III kamen in den Finalläufen auf die Plätze 4 und 6. „Als Ruderer in ihrem ersten Jahr gebührt ihnen der höchste Respekt“, lobten Elke Hein und Martin Böswald ihre Schützlinge unisono.

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Die Jungen der Wettkampfklasse II, mit zwei Booten am Start, brachten mehr Erfahrung mit und ruderten technisch und taktisch ein gutes Finale. Vor allem das Boot mit dem Schlagmann Andreas Niedermayer und Julius Hübl, Lukas Richters, Jona Reichold auf den Plätzen und Julius Opperer auf der Steuermannsposition knüpften an die erfolgreiche Vor-Coronazeit an und holten sich den dritten Platz. Das zweite Boot in dieser Klasse ruderte sich auf den fünften Platz im Finale.

Leider musste man das begehrte Ticket zum Bundesfinale in Berlin anderen Schulen überlassen, aber trotzdem könne die LTG-Schulfamilie stolz sein, war sich das Lehrer- und Trainer-Team einig.

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