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Kaufkraft im Ort

Priener Gutscheine für 80000 Euro noch nicht eingelöst

Mit dem Priener Gutschein bleibt die Kaufkraft im Ort.
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Mit dem Priener Gutschein bleibt die Kaufkraft im Ort.
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Seit seiner Einführung vor eineinhalb Jahren sind Priener Gutscheine „Diridari“ im Wert von fast 172 000 Euro verkauft worden.

Prien – Diese gute Nachricht überbrachte Andrea Hübner, Leiterin der Prien Marketing (PriMa) GmbH, dem Tourismus-Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Allerdings ist fast die Hälfte der Gutscheine noch nicht ausgegeben worden. Ein Beschluss des Gremiums war zu diesem Tagesordnungspunkt nicht notwendig. Im Priener Tourismusbüro sind laut Hübner Gutscheine im Wert von 110 000 Euro verkauft worden.

Die restlichen 62 000 Euro an Gutscheinen seien über den Online-Shop bestellt worden. Hübner sagte, dass mit diesen Gutscheinen die Kaufkraft im Ort bleibe. Öfter würden Firmen größere Mengen bestellen, um Mitarbeitern eine Freude zu machen beziehungsweise um die Gutscheine zu verschenken.

„Neben dem Verkauf der Gutscheine wird das Einlösen stark beworben“, so Hübner. Dazu muss man wissen, dass die Betriebe erst davon profitieren, wenn der Gutschein bei ihnen ausgegeben wird. Die 60 Betriebe, die den Diridari annehmen, seien mit neuen Plakaten, Flyern und Aufklebern versorgt worden, so Hübner. Auch würden weitere Betriebe akquiriert.

Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) zeigte sich zufrieden damit, wie positiv sich der Diridari entwickelt, wie er sagte. Für die Akzeptanzstellen entstünden keine Kosten, das Einlösen sei für die Kunden unkompliziert. Er merkte allerdings an: „So viel Tausende (Wert in Euro) liegen noch in den Schubladen.“

Dr. Simone Hoffmann-Kuhnt (Grüne) wollte wissen, ob es praktikabel sei, wenn die Gutscheine im Umlauf blieben. Hübner erklärte, bei der Zahlung im Laden würden die Gutscheine entwertet. Ein erneutes Ausgeben sei nicht möglich.

Gunter Kraus (CSU) lobte die Entwicklung des Diridari und appellierte, noch stärker darauf aufmerksam zu machen, in welchen Betrieben er eingelöst werden könne. Generell sei zu überlegen, welche Betriebe den Gutschein schon annehmen und wen man noch ansprechen könne. Ein Juwelier zum Beispiel sei ein klassisches Geschäft dafür: „Etwas, wo ich sage, das gönne ich mir jetzt, weil ich einen Gutschein habe.“

Ins Leben gerufen worden war der Gutschein im November 2020 pünktlich zum Weihnachtsgeschäft. Der Diridari ist ein gemeinsames Projekt der Marktgemeinde, der PriMa und des Gewerbevereins PrienPartner.

Ziel war bei seiner Einführung, die heimischen Betriebe zu unterstützen, die sowohl im Handel als auch in der Gastronomie von den Einschränkungen und Schließungen im Corona-Lockdown stark betroffen waren.tw

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