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Am Osternacher Badesteg

Priener Chiemsee-Fischer wirft Angel für eine neue Hütte aus

Die hölzerne Umkleide wird verschoben.
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Die hölzerne Umkleide wird verschoben.
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Der Marktgemeinderat will einen Chiemsee-Fischer unterstützen und würde beim Osternacher Steg für eine Bootshütte Platz machen. Alle Mitglieder stimmten in ihrer jüngsten Sitzung dafür, eigens die hölzerne Umkleide zu verlegen.

Prien – Die Fläche befindet sich auf Rimstinger Gemeindegebiet und ist im Eigentum des Freistaats Bayern. Die Marktgemeinde Prien hat sie gepachtet.

Bauamtsleiter Thomas Lindner erklärte, dass der Mündungsbereich der Prien in den Chiemsee – der Greamandl-Weiher – zunehmend verlande. Deshalb erwäge der Chiemsee-Fischer, seine Bootshütte dort aufzugeben. Er könne sie schon seit Jahren nicht mehr auf dem Seeweg anfahren.

Um seine Gerätschaften und Netze unterbringen zu können, wolle er nun nahe des Osternacher Badestegs eine Hütte erbauen, und zwar an der Stelle, an der sich jetzt die Umkleide befindet. Diese habe die Marktgemeinde auf der gepachteten Fläche errichtet, sie werde von den Badegästen genutzt.

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Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, dass die Umkleide ein Stück weit nach links versetzt werden könnte. Der Fischer wolle die Hütte in einer Größe von 4,55 mal 3,05 Meter bauen. Er wolle damit seinen Betrieb sichern.

Angela Kind (Grüne) wollte wissen, ob Schilf beeinträchtigt werde, dies verneinte Friedrich. Er wies darauf hin, dass die planungs- und baurechtlichen Gesichtspunkte vom Landratsamt geprüft würden, bei der Gemeinde Rimsting werde eine Stellungnahme eingeholt. „Bei uns stellt sich nur die Frage, ob wir die Umkleide verschieben und den Bau der Hütte ermöglichen würden.“

Kleine klassische Bootshütte – Standort einige Meter vom Wasser entfernt

Sonja Werner (Grüne) wollte wissen: „Wo lässt der Fischer sein Boot ins Wasser?“ Das gehe nicht aus den Unterlagen hervor, erklärte Lindner. Friedrich machte deutlich, dass es sich nicht um eine klassische Bootshütte handle, die der Fischer bauen wolle, von daher sei der Name irreführend. Der Standort ist einige Meter vom Wasser entfernt.

Rosi Hell (CSU) wusste zu berichten: „Das Boot liegt seit Jahren neben dem Polizeisteg. Der Fischer braucht eine Hütte, wo er seine Materialien lagern kann.“ Das Wohlwollen im Marktgemeinderat war ihm sicher, allerdings muss er die Kosten für die Verlegung der Umkleide übernehmen.

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